IPHOFEN

Die Feuerwehr-Familie Lenzer im Mittelpunkt

War es Zufall, Fügung oder konstruiert? Es war einfach nur logische Konsequenz, dass die Familie Lenzer bei der Floriani-Feier der Feuerwehr die Ehrungen dominierte.
Artikel drucken Artikel einbetten
Geehrte Feuerwehrleute und Musiker: Bei der Feuerwehr wurden (hintere Reihe von links oben) Ernst Lenzer, Melanie Uhl, Marie-Luise Scheckenbach, Dieter Lenzer, Florian Lenzer, Stefan Lenzer, Fritz von der Tann und Walter Melber geehrt. Die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Sibylle Säger (vordere Reihe von links oben), freute sich mit Joachim Rumpel und Ludwig Endres. Landrätin Tamara Bischof zeichnete Rainer Emmerich, Peter Holfelder und Edgar Winkler aus. FOTO: Hartmut Hess

War es Zufall, eine Fügung, oder konstruiert? Es war einfach nur eine logische Konsequenz, dass die Familie Lenzer bei der Floriani-Feier der Feuerwehr in Iphofen die Ehrungen dominierte.

Erst wurde Ernst Lenzer wegen des Erreichens der Altersgrenze nach 45 Jahren aktiven Dienst in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Der hatte vor 30 Jahren seine ersten beiden Söhne zur Feuerwehr geschickt, denen auch noch zwei jüngere Brüder folgten. „Der Ernst war immer zur Stelle und hat uns noch seine vier Söhne geliehen“, kommentierte Kommandant Stefan Melber die Zusammenhänge zwischen der Familie Lenzer und der Feuerwehr.

Das klingende Aushängeschild

Von den vier Brüdern wurden drei geehrt. Landrätin Tamara Bischof zeichnete Stefan Lenzer neben Josef Langbein und Jürgen Reuß mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen aus. Stefan Lenzer wurde noch für 30 Jahre Musizieren im Musikzug der Wehr geehrt, durch die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Sibylle Säger. Diese NBMB-Ehrennadel in Gold nahm auch Dieter Lenzer entgegen, der wie sein Bruder seit 1986 Tenorhorn spielt. Sibylle Säger verlieh Dieter Lenzer zudem die Dirigentennadel in Silber für dessen 15-jähriges Wirken als Dirigent des Musikzugs.

Musiker Hans Scheckenbach würdigte den Dirigenten als „die Ruhe in Person“ und als „Vorbild für uns alle“. Neben Melanie Uhl freute sich Florian Lenzer über die silberne Ehrennadel des NBMB für 25 Jahre Musizieren. Die Kreisvorsitzende ehrte noch den Musikzug für 20 Jahre Mitgliedschaft im NBMB und Vereinsvorsitzender Thomas Stegmeier deklarierte den Musikzug als „Aushängeschild unseres Vereins“.

Sibylle Säger dekorierte noch Marie-Luise Scheckenbach mit dem Leistungsabzeichen in Bronze für ihre Leistungsprüfung. „Es ist heute nicht mehr einfach, Nachwuchs nachzuziehen, doch im Iphöfer Musikzug funktioniert es“, stellte die Kreisvorsitzende nach der Ehrung der jüngeren Musiker fest.

Vorbild für die Gesellschaft

Es gab neben den Lenzers aber auch andere Geehrte. Die Auszeichnungen verliehen die Landrätin und Kreisbrandrat Roland Eckert an Fritz von der Tann, Rainer Emmerich, Peter Holfelder, Ludwig Endres und Joachim Rumpel.

„Das ist eine großartige Leistung und sie sind ein Vorbild für unsere Gesellschaft“, sagte Tamara Bischof zu den fünf Männern. Sie bekamen nach 40 Jahren aktiven Dienst das Staatliche Feuerwehrenzeichen in Gold und einen Gutschein für eine Woche in einem Feuerwehrerholungsheim.

Tamara Bischof zollte den Iphöfern ihren Respekt, die eine wichtige Stütze im Landkreis darstellten. Die Wehr sei in Ausbildungsstand und Ausstattung in Top-Form.

Thomas Stegmeier ehrte schließlich Walter Häufglöckner, Walter Melber und Edgar Winkler für 50-jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein. Kommandant Stefan Melber ernannte Thomas Müller zum Oberlöschmeister und beförderte Christoph Heinlein, Rainer Lembke, Thomas Rabenstein und Stefan Ritzler aus der Jugend zu Feuerwehrmännern.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.