DETTELBACH

Dettelbach: Anlieger zahlen für Straßenausbau

Rund 120 000 Euro an Straßenausbaubeiträgen kommen auf die Anlieger des Dettelbacher „Postplatzes“ zu.
Artikel drucken Artikel einbetten
Symbolbild Geld
Foto: dpa

Rund 120 000 Euro an Straßenausbaubeiträgen kommen auf die Anlieger des Dettelbacher „Postplatzes“ zu. Das beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig.

Damit bleiben die Kosten der Platzsanierung auf die direkt anliegenden Grundstücke begrenzt. Außen vor bleibt die Fischergasse, da sie nur mit einem sehr geringen Anteil an den Maßnahmen betroffen ist. Auch die Landgerichtsgasse wird nur bis zur Hausnummer 2 in die Abrechnung mit einbezogen, die Stichstraße „Am Rosengarten“ komplett.

Prinzipiell hätten auch alle Anlieger der Landgerichtsgasse mit in die Abrechnung einbezogen werden können, doch schlug die Verwaltung eine „natürliche Betrachtungsweise“ des ausgebauten Straßenbereichs vor und die sieht diesen Bereich als Platz.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Die Zweckvereinbarung zwischen der Stadt Dettelbach und etlichen anderen Gemeinden zur Überwachung des ruhenden Verkehrs wurde überarbeitet und einstimmig vom Rat beschlossen. Damit stellt Dettelbach weiter das Personal, sowohl für die Überwachung vor Ort, als auch die nötigen Verwaltungskräfte. Die Verwarnungsgelder werden zur Deckung des Aufwands verwendet, Überschüsse an die Gemeinden ausgezahlt, Defizite umgelegt. Die Vereinbarung gilt bis Ende 2018 und verlängert sich automatisch um je ein Jahr.

Kanäle und Kommunikation

• Auch 2017 wird mit der Kanalinspektion fortgesetzt, dabei die Kanäle gereinigt und bewertet, sowie die Geodaten digital erfasst. Mit der Untersuchung im Industriegebiet Richtung Schwarzach und dem Stauraumkanal entlang des Mains bis zum Regenüberlaufbecken unterhalb der Staustufe sind alle Bereiche der Stadt selber abgeschlossen.

• Ein Kommunikationsfehler zwischen der beauftragten Firma und dem Bauhof hatte am Wochenende dazu geführt, dass die erstmalige Beleuchtung der Dettelbacher Stadtmauer auch tagsüber statt fand.

• Im Juni hatte der Stadtrat drei Büros geladen, um ihre Vorstellungen für die Erstellung eines Corporate Designs, also einer einheitlichen Außendarstellung für die Stadt, zu präsentieren. Der Auftrag ging für 7300 Euro an die Kitzinger Firma „atelier zudem“.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.