Kitzingen
Baustelle

Der Zeitplan wird eingehalten

Ein Bagger reist die Mauer ein, die LKW setzen Leitungen außer Betrieb - die Bauarbeiten an der Bahnunterführung schreiten immer weiter voran.
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Jetzt fahren die Bauarbeiter das große Geschütz auf. Der Baulärm übertönt fast die vorbeifahrenden Autos und Lkw. Ein Bagger reist Teile der Mauer ein. So weit sind die Bauarbeiten an der Unterführung an der Kaltensondheimer Straße bereits gekommen. Die Bauarbeiten begannen am 19. September und sollen am 31. Dezember 2013 enden, teilt die Bahn mit. Der Zeitplan wurde bis jetzt eingehalten.

Die trägt die gesamten Kosten. Geplant sind Ausgaben in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Die sind auch nötig, schließlich ist das verwendete Verfahren sehr komplex und die neue Unterführung soll aus drei Teilen bestehen. Wie wird dann die neue Unterführung aussehen? "Die Erneuerung des alten Bauwerks wird eins zu eins hergestellt", erklärt ein Bahnsprecher, "Die Kitzinger bekommen die gleiche lichte Höhe und lichte Weite.
Insgesamt erhalten die Kitzinger ein neues Bauwerk und im Bereich der Eisenbahnbrücke eine neue Straßendecke."

Umbau unter rollendem Rad

Der ganze Umbau findet unter "rollendem Rad" statt. Der Bahnbetrieb wird also die ganze Zeit über aufrecht erhalten. Nur drei Eingriffe wird es in den Bahnverkehr geben. Einen gab es bereits im September. Zwei soll es noch im Juni geben. Darüber will die Bahn den Kitzingern über Aushänge und Flugblätter rechtzeitig Bescheid geben.
Auch die Licht-, Kraft-, Wasserwerke in Kitzingen packen mit an. Obwohl die Deutsche Bahn die Hauptrolle bei den Bauarbeiten spielt. Allerdings sind in der Unterführung einige Leitungen verlegt. Von denen mussten gestern ein paar wenige außer Betrieb gesetzt werden. Nur das nähere Umfeld der Unterführung ist davon betroffen, die Straßenbeleuchtung zum Beispiel. Erst später geht es richtig zur Sache: Wenn die Bauarbeiten richtig beginnen, werden auch einige Hauptleitungen freigelegt, kündigen die LKW an. So können die Bauarbeiter an der Unterführung problemlos graben.

Die Stadt Kitzingen jedoch ist gar nicht an dem Projekt beteiligt. "Die Stadt zahlt gar nichts", stellt Ressortleiter Dieter Richter klar, "das ist eine 100-prozentige Sache der Bahn."
Die Sicherheit der Fußgänger soll durch die Umbauarbeiten an der Unterführung verbessert und der Gehweg breiter werden. Dafür wird die Fahrbahn um 50 Zentimeter kleiner. Darauf müssen die Kitzinger bis Ende 2013 noch warten.
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