WILLANZHEIM

Der Weg ist das Ziel in Willanzheim

Eines ist sicher: den Willanzheimer Gemeinderäten ist es heuer nicht langweilig geworden. Wichtige Themen und Entscheidungen standen an.
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Eines ist sicher: den Willanzheimer Gemeinderäten ist es heuer nicht langweilig geworden. Denn eine Ausschuss- und Gemeinderatssitzung jagte wegen wichtigen Themen und Entscheidungen die nächste. Allen voran die Planung des Umbaus und der Erweiterung des Willanzheimer Schulgebäudes beschäftigte die Räte ein gutes Jahr. In der Jahresschlusssitzung am Montag segnete das Gremium den eigenen Bauantrag ab.

Lob für Bauhofpersonal

Nach Fasching war das Sekretariat nach Hüttenheim umgezogen und Susann Hillgärtner hatte als Rektorin die Nachfolge von Martin Bolkart angetreten. Ab dem Schuljahresbeginn 2016/17 zogen die Schüler ebenfalls nach Hüttenheim um und nach der Fertigstellung in einem Jahr sollen die Schüler wieder nach Willanzheim zurückkommen.

Ebenfalls ein wichtiges Infrastruktur-Projekt ist das Baugebiet Ebental IV, dessen Planung vorangetrieben wurde, so dass die Erschließungsarbeiten spätestens im Februar 2017 starten sollen. „Es war ein sehr anstrengendes Jahr, allerdings haben wir sehr viel bewegt“, fasste Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert die viele Arbeit in diesem Jahr zusammen. „Rückblickend kann man sagen: der Weg ist das Ziel“, meinte die Bürgermeisterin.

Sie ging auch auf viele andere Baustellen ein, die das Bauhofpersonal in Eigenregie erledigte. Das betraf die Flurwegsanierung im Breitbachtal, die Balkonsanierungen am Lehrerwohnhaus, die Sanierung der Feldkapelle in Willanzheim, einen Schlauchturm für die Herrnsheimer Feuerwehr und den Eingangsbereich des Spielplatzes im Ortsteil Markt Herrnsheim, oder die Verkehrsbeschilderung und die Aufstellung von Hundetoiletten. Auch an der neuen Aussegnungshalle auf dem Hüttenheimer Friedhof leistete der Bauhof gute Arbeit. Deshalb würdigte Reifenscheid-Eckert den Einsatz der Bauhofmitarbeiter. Auch für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung, mit Dieter Rammensee von der Forstbetriebsgemeinschaft sowie mit dem Gemeinderat und Heinz Köller als ihren Stellvertreter bedankte sich die Bürgermeisterin.

Jubiläum in Hüttenheim

Ein weiteres Bauprojekt, der Ausbau der Kreisstraße 16 zwischen Iphofen und Willanzheim durch den Landkreis, ist nicht zu übersehen. Nach den Vorarbeiten werde es dort im kommenden Frühjahr weitergehen. Bauarbeiter bestimmten auch in der Weinparadiesscheune das Jahresgeschehen. Die Gemeinde ist mit dem Ortsteil Hüttenheim Mitglied in der Weinparadiesscheune-Gesellschaft und hat ihren finanziellen Anteil zu leisten. Im Jahresgeschehen beschäftigte den Gemeinderat auch der Holzeinschlag mit Verkauf in Herrnsheim und Hüttenheim sowie die Arbeiten zum Waldumbau. Beraten wurde auch über ein Forschungsprojekt wegen der Eichenschädlinge im Willanzheimer Wald. Daneben kümmerte sich die Gemeinde um die Einrichtung einer Bürgerbus-Linie, die Jugendpflege und die künftige Waldkindergartengruppe in Hüttenheim.

Zukunftsträchtig ist die ILEK Südöstlicher Landkreis angelegt und die Willanzheimer pflegten in ihrem Jubiläumsjahr, der ersten urkundlichen Erwähnung vor 1275 Jahren, ihre Identität. In Hüttenheim laufen bald intensive Planungen an, denn die Tannenberg-Gemeinde kann 2018 das Jubiläum 1100 Jahre der ersten urkundlichen Erwähnung begehen. Dann auch in der evangelischen Kirche, deren Generalsanierung derzeit noch läuft. Reifenscheid-Eckert lobte das große Engagement der Bürger für die Asylbewerber in den Ortsteilen. Überhaupt würden die Dorfgemeinschaften gut funktionieren und die aktiven Vereine für Schwung sorgen. Dass besonders in Hüttenheim touristisch viel los ist, dafür zeichnet das Weinparadies mit dem Tourismuskonzept verantwortlich.

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