Michelfeld
Neubau

Der SV Michelfeld baut "ein Haus für die Jugend"

Der SV Michelfeld investiert in die Zukunft, will für ein neues Vereinsheim 25 000 Euro ausgeben und die Bürger in die Pflicht nehmen.
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"Aus alt mach neu" heißt in den kommenden Jahren beim SV Michelfeld das Motto: Die alte Hütte am Sportgelände soll für ein neues Vereinsheim Platz machen. "Für mich ist der Neubau ein Signal an die Jugend", sagte Vorsitzender Armin Schmidt. Er rechnet damit, dass das Domizil rund 40 000 Euro kostet - und der SVM ist schon fleißig dabei, die Summe aufzutreiben.

Marodes Vereinsheim


"Unser Vereinsheim gibt nicht mehr viel her", stieg der Vorsitzende in sein Plädoyer für den Neubau ein. Nicht nur, dass man sich in der 30 Jahre alten Hütte einfach nicht mehr wohlfühlen könne. "Es zieht überall und die Heizkosten ufern aus." Ein Neubau sei unausweichlich - auch wenn auf die Mitglieder und alle Michelfelder Bürger dann noch einiges zukommt. Schließlich decken die 40 000 Euro nur die Materialkosten. 25 000 Euro kann der SVM selbst aufbringen, die Stadt schießt 4000 Euro zu und die Landfrauen spenden 2000 Euro.

Um das fehlende Geld will der Sportverein alle Michelfelder Bürger bitten. "Wir wollen einen großen Spendenaufruf starten", erklärte Schmidt. "Schließlich müssen wir das Geld irgendwo herbringen." Ohne Spenden kein neues Vereinsheim, lautete schließlich die einfache Rechnung.

Ein schweres Stück Arbeit dürfte denn auch der Bau an sich werden. Jeder muss dann mit anpacken. "Wenn wir alle zusammenhelfen, können wir es schaffen", appellierte der Vorsitzende an den Ehrgeiz seiner Mitglieder und stieß dabei zunächst nur teilweise auf offene Ohren.

Im Prinzip stimmten zwar alle dem Neubau zu. Beim Thema Arbeitsleistung war man sich aber nicht ganz so einig. In der Diskussion ging es um die Frage, ob alles auf freiwilliger Basis laufen soll - dann droht die Gefahr, dass nur wenige Helfer kommen.

Werden die Einsätze zur Pflicht, könnte der SV so manches Mitglied vergraulen. Schließlich einigten sich die Michelfelder darauf, es auf freiwilliger Basis zu versuchen - der Vorsitzende legte auch direkt Listen aus, in die sich die Helfer eintragen konnten.

"Sobald das Geld zusammen ist und alle Genehmigungen vorliegen, können wir mit dem Bau beginnen", schaute Schmidt zuversichtlich in die Zukunft.

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