KITZINGEN

Der Regen war Gold wert

Nach fast vier Wochen Hitze und Trockenheit hat das Wochenende Abkühlung und Regen gebracht. In Kitzingen sind bis zu 27 Liter pro Quadratmeter gemessen worden.
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Gewitter beherrschen ganz Bayern. Es gibt Unwetter allerorts! Am Sonntagabend zog eine Gewitterfront über den Hüttenheimer Tannenberg. Aber es gab nur etwas Niederschläge und das drohende Unwetter blieb ferne. Die Getreidefelder sind gezeichnet. Die Gewitter und Stürme haben ihre Spuren hinterlassen. Aber im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland waren das sehr zarte Spuren. Der Blick geht aus Richtung Hüttenheim zum markant geformten Tannenberg im südlichen Landkreis Kitzingen. Die Aufnahmen entstanden am Sonntag, den 05. Juni 2016 um ca. 17.30 Uhr. Foto: Günther Fischer

Nach fast vier Wochen Hitze und Trockenheit hat das Wochenende Abkühlung und Regen gebracht. In der Stadt Kitzingen sind am Samstag und Sonntag bis zu 27 Liter pro Quadratmeter gemessen worden.

Klar, dass einige Veranstalter wie das Aqua sole, das bei 30 Grad sicher mehr Hunde und Herrchen zum Saisonabschluss hätte begrüßen können, nicht ganz so erfreut waren. Der Planzenbauexperte Thomas Karl vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten (AfELF) kommentierte die Niederschläge vom Wochenende mit den Worten: „Der Regen war Gold wert.“ Karl hat an der Messstation in der Mainbernheimer Straße 27 Liter gemessen.

Damit dürfte in der Siedlung der meiste Regen in der Stadt niedergegangen sein. Klärwerksleiter Jürgen Orth, der über Kitzingen und die Stadtteile verteilte Messstationen im Blick hat, hat zwischen 20 und 25 Liter pro Quadratmeter abgelesen.

Gut getan hat der Regen und der damit verbundene Temperaturrückgang vor allem der Natur. Auf den Äckern haben vor allem der längst ausgesäte Raps und auch die Zwischenfrüchte vom Regen profiert. „Da ist bisher nichts aufgelaufen“, sagte Karl. Das aber kann sich jetzt ändern. Für die Zuckerrüben ist der Regen zumindest auf den leichteren Böden vermutlich zu spät gekommen. Bis die sich von der Trockenheit erholt haben, dürften sie schon geerntet sein. Die Zuckerrübenkampagne läuft jedenfalls seit gut einer Woche.

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