WIESENTHEID

Der erste Missionar aus eigenen Reihen

Musik und Gesang, der Auftritt des Kinderchors und die Aussendung eines Missionars aus den eigenen Reihen: beim Fest der evangelischen Germeinde war viel geboten.
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Idyllisches Festgelände: der Platz an der Gnadenkirche in Wiesentheid in der Bahnhofstraße Foto: Foto: URSULA REISINGER

Den Gottesdienst im Kirchengarten zum Sommerfest der evangelischen Gemeinde Wiesentheid besuchten rund 200 Gläubige; sangen in Begleitung des Rüdenhäuser Posaunenchors und hörten Stücke der Kantorei Gnadenkirche, teilt Pfarrer Martin Fromm mit.

Er predigte zum Tagesevangelium, in der Jesus seine Apostel aussendet. Bezugnehmend auf die Berechnung, dass die Erdbevölkerung damals ungefähr 270 Millionen Menschen zählte, sagte Pfarrer Fromm: „Zu diesen schickte Jesus keine 12 000, sondern nur zwölf Gesandte. Heute sei der christliche Glaube in Europa dramatisch im Schwinden, so Pfarrer Fromm. So liege es bei den Christen, sich senden zu lassen.

Nach der Predigt sandte die Gemeinde erstmals einen jungen Missionar aus ihren eigenen Reihen aus: Stefan Wagner aus Wiesentheid. Er nimmt an einem halbjährigen Auslandseinsatz für die Allianzmission in europäischen Ländern teil. Nach dem Gottesdienst ging es beim Pfarrfest zur geselliger Runde über. Die Fränkische Gruppe des Musik- und Gesangvereins Wiesentheid sorgte für Unterhaltung und der Kinderchor des Vereins (Leitung: Petra Hergeth) gab ein Konzert.

Außerdem gab es ein Kinderprogramm und am Abend ein Konzert mit Schülern und Lehrern der Wiesentheider Musikschule in der Gnadenkirche, an deren Grundsteinlegung am 20. Juli 1952 die Gemeinde alljährlich mit dem Sommerfest erinnert.

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