NORDHEIM

Den Kindern die Natur näher bringen

Der Aussage, die „Nordheimer Au“ sei artenarm, gingen dieser Tage fünfzehn Kinder, deren Eltern sowie Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Nordheimer Au nach.
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Den Kindern die Natur näher bringen
(wabr) Der Aussage, die „Nordheimer Au“ sei artenarm, gingen dieser Tage fünfzehn Kinder, deren Eltern sowie Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Nordheimer Au nach. Bei dem Streifzug durch das Landschaftsgebiet wollte man den Kindern besonders die Natur näher bringen, erklärt Simone Gistel von der BI. Als weiteren Hintergrund der Exkursion nannte sie das Auffinden von Tierarten, die laut Roter Liste – sie beinhaltet gefährdete Tierarten – vom dem Aussterben bedroht sind. Gleichzeitig wollte man den Kindern nahe bringen, „was für eine schöne Landschaft“ in der Au vorzufinden sei. Die Kinder waren begeistert, berichtet Björn Schotta von der BI Nordheim. Und sie waren mächtig stolz, als sie nach Überprüfung ein Insekt aus der roten Liste, eine „Blauflügelige Ödlandschrecke“, gefunden hatten. Mit der Aktion, so Schotta und Gistel, möchte die Bürgerinitiative demonstrieren, dass man auch weiterhin den Schutz der Au im Blick hat. Wie mehrfach berichtet ist es das Bestreben der BI, den geplanten Sand- und Kiesabbau durch die Kitzinger Firma LZR (Lenz-Ziegler-Reifenscheid) in der Au zu verhindern. Foto: Foto: Björn Schotta
Der Aussage, die „Nordheimer Au“ sei artenarm, gingen dieser Tage fünfzehn Kinder, deren Eltern sowie Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Nordheimer Au nach. Bei dem Streifzug durch das Landschaftsgebiet wollte man den Kindern besonders die Natur näher bringen, erklärt Simone Gistel von der BI. Als weiteren Hintergrund der Exkursion nannte sie das Auffinden von Tierarten, die laut Roter Liste – sie beinhaltet gefährdete Tierarten – vom dem Aussterben bedroht sind. Gleichzeitig wollte man den Kindern nahe bringen, „was für eine schöne Landschaft“ in der Au vorzufinden sei. Die Kinder waren begeistert, berichtet Björn Schotta von der BI Nordheim. Und sie waren mächtig stolz, als sie nach Überprüfung ein Insekt aus der roten Liste, eine „Blauflügelige Ödlandschrecke“, gefunden hatten. Mit der Aktion, so Schotta und Gistel, möchte die Bürgerinitiative demonstrieren, dass man auch weiterhin den Schutz der Au im Blick hat. Wie mehrfach berichtet ist es das Bestreben der BI, den geplanten Sand- und Kiesabbau durch die Kitzinger Firma LZR (Lenz-Ziegler-Reifenscheid) in der Au zu verhindern.

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