GEISELWIND

Dauerthema Wasserversorgung

Zum Dauerthema Erneuerung der Wasserversorgung gab es im Geiselwinder Gemeinderat Informationen und Nachfragen.
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Symbolfoto Trinkwasser Foto: Foto: Thinkstock

Zum Dauerthema Erneuerung der Wasserversorgung gab es im Geiselwinder Gemeinderat Informationen und Nachfragen.

Über den Zeitplan berichtete Bürgermeister Ernst Nickel, dass die bereits mit den Behörden besprochene Planung für den nächsten anstehenden Bereich der insgesamt auf über acht Millionen Euro taxierten Arbeiten aktuell erstellt wird. Ab Anfang Januar geht sie zur Genehmigung an die Ämter. Hier geht es um ein Teilstück vom Gewerbegebiet Inno-Park in Richtung Hohnsberg, sowie um die Ortsnetze der Gemeindeteile Langenberg und Rehweiler.

In dem Zusammenhang wurden die Erstellung eines Bodengutachtens für den Bereich der Zubringerleitung vom Inno-Park an den Übergabeschacht Hohnsberg sowie die Arbeiten für die Ortsnetze Langenberg und Rehweiler vergeben. Das Gutachten sei aufgrund der Vorschriften nötig, hieß es. Den Zuschlag erhielt die Firma Geotechnik Dr. Rimpel GmbH aus Gochsheim für einen Preis von 11 097 Euro.

In der Sitzung trugen Bürger ihre Fragen zu der Wasserversorgung vor. Die teils sehr detaillierten Fragen, ob etwa in früheren Jahren Rücklagen zur Wasserversorgung gebildet wurden, oder wieviel der geschätzten Kosten auf eine Erneuerung und wieviel auf eine Sanierung der Leitungen entfallen, beantworteten Kämmerin Karin Lehrieder und Bürgermeister Nickel – so gut es ging.

So wollte Jürgen Sabah wissen, was mit den Flächen des Inno-Parks sei, diese tauchten nicht im Haushalt der Gemeinde auf. Er fragte, wem sie gehörten und ob sie in die Berechnung mit eingeflossen seien. Besitzer sei aktuell die Gemeinde, die auch mit bezahlen müsse. Ein etwaiger Käufer für eine Fläche werde je nach Größe seines Areals entsprechend zur Kasse gebeten.

Matthias Böhm wollte die Pro-Kopf-Belastung wissen. Diese habe man noch nicht parat, sagte Nickel. Ob der Gemeinderat informiert wurde, dass bei übergroßen Grundstücken unterschiedliche Beiträge erhoben wurden, fragte Klaus Wolz. Auch dazu gab es Auskunft.

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