WIESENTHEID

Das Rettungszentrum macht Eindruck

Auf großes Interesse stieß der Tag der offenen Tür des neuen Rettungszentrums im Wiesentheider Gewerbegebiet, das das Rote Kreuz einweihte.
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Beim Tag der offenen Tür zur Eröffnung des Rettungszentrums in Wiesentheid nutzten viele Gäste die Möglichkeit zur Führung durch das neue Gebäude. Dazu wurde ein buntes Programm geboten. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Auf großes Interesse stieß der Tag der offenen Tür im Zuge der Einweihung des neuen Rettungszentrums im Wiesentheider Gewerbegebiet. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit der Rot-Kreuz-Bereitschaft, sich die Räume in der Korbacher Straße aus nächster Nähe anzuschauen. Dazu war einiges an Programm geboten, zu dem die verschiedenen Bereiche, von der Rettungshundestaffel, der Notfallseelsorge, bis hin zur Wasserwacht, beitrugen.

Das Gebäude gehört dem Markt Wiesentheid, der es an den Rettungsdienst und an das Rote Kreuz vermietet hat. Beim Gang durch die Hallen und Räume durften die Besucher einen Blick in die Zimmer der Rettungswache und des Notarztes werfen, die nun unter einem Dach mit den Ehrenamtlichen untergebracht sind. Zuvor hatten sie ihr Zuhause in den Räumen des Blutspendedienstes am Ortsende Richtung Geesdorf.

Etwas Gutes geschaffen

Die Führungen durch Mitglieder der Rotkreuz-Bereitschaft fanden großen Anklang. „Es freut uns natürlich, dass es die Leute so interessiert“, zeigte sich Andreas Laudenbach von der Bereitschaft zufrieden. Staunen ließ der neue, etwa eine Million Euro teure Bau auch bei den Ehrengästen. „Das ist beeindruckend! Da habt ihr wirklich etwas Gutes geschaffen“, sagte der Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Reinhold Dietsch, zu Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier. Die Unterbringung auch des jeweiligen Notarztes sei nun optimal, fand der Bezirksbereitschaftsleiter des Rettungsdienstes, Paul Justice aus Würzburg.

Viel Lob spendet Landrätin Tamara Bischof, weil jetzt Logistik und Organisation mit untergebracht wurden. Bischof erhofft sich in dem Ganzen eine Verbesserung der Notarzt-Situation für den Landkreis, weil der Standort gerade für die auswärtigen Ärzte, die hier Dienst tun, attraktiv ist. „Danke an die Gemeinde und das Rote Kreuz, dass es so gut gelaufen ist“, sagte die Landrätin bei der Besichtigung.

Das Programm bot im Lauf des Tages einiges. Für die Kinder standen Spiele, die Hüpfburg oder Schminken hoch im Kurs. Bei Älteren ließen die Technik, die Ausrüstung und die Fahrzeuge der Retter manchen staunen. Für die Versorgung hatte das Rote Kreuz die Feldküche aufgebaut.

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