MÜNSTERSCHWARZACH

Das Leben von Neugeborenen retten

Einen Scheck in Höhe von 2530 Euro haben Mitarbeiter des Klosterladens an die Missionsprokura der Abtei Münsterschwarzach übergeben.
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Der Rohbau für die Babystation im Krankenhaus der Abtei Peramiho / Tansania steht bereits, ab Sommer 2018 sollen dort bis zu 60 schwerkranke Neu- und Frühgeborene behandelt werden.

Einen Scheck in Höhe von 2530 Euro haben Mitarbeiter des Klosterladens an die Missionsprokura der Abtei Münsterschwarzach übergeben. Die Summe ist zusammen gekommen, weil einer Mitteilung zufolge Bäckerei und Metzgerei an Weihnachten darauf verzichtet hatten, Weihnachtsgeschenke an ihre Kunden auszugeben. Zusammen mit Spenden von Kunden, die das Projekt ebenfalls unterstützen wollen, wird mit dem Geld die apparative Ausstattung der neuen Babystation im Krankenhaus von Peramiho in Tansania finanziert. Die neue Einrichtung will helfen, das Leben von Neu- und Frühgeborenen zu retten.

In Afrika sterben immer noch viele Babys wenige Tage nach der Geburt, weil sie bei ihrem ersten Atemzug Fruchtwasser in die Lunge bekommen. Dadurch können Entzündungen in der Lunge entstehen oder einzelne Lungenabschnitte werden nicht ausreichend mit Luft versorgt. Das führt ohne ärztliche Behandlung schnell zum Tod.

Um diese Neugeborenen will sich das Krankenhaus künftig besonders kümmern. Ein Kinderarzt und einige junge Ärzte sind mit dem Aufbau dieser Station betraut, die einmalig für den Süden Tansanias ist. Der Bau hat bereits begonnen, ab Sommer 2018 sollen dort bis zu 60 schwerkranke Neu- und Frühgeborene behandelt werden.

Das Gebäude selbst ist durch die Hilfe einer Familie bereits finanziert. Was jetzt noch fehlt, sind spezielle Geräte. Dazu gehören Brutkästen, Beatmungsgeräte, Maschinen zur Sauerstofferzeugung sowie Messgeräte für Babys, mit denen sich bestimmen lässt, wie viel Sauerstoff im Blut enthalten ist.

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