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CSU-Senioren in „Little Berlin“ im Frankenwald

Die Senioren Union des Kreisverbands Kitzingen fuhr über das „Thüringer Meer“ und besuchte bei diesem Ausflug auch das einst geteilte Dorf Mödlareuth.
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CSU-Senioren in „Little Berlin“ im Frankenwald
(rt) Die CSU-Senioren des Kreisverbands Kitzingen fuhren über das „Thüringer Meer“ und besuchten bei diesem Ausflug auch das Gebiet der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze im Frankenwald. Reiseleiter war Otto Spangler (Rüdenhausen), so die Mitteilung. Es ging nach Mödlareuth. Dessen Geschichte lässt sich bis 1289 zurückverfolgen. Mitten durch das Dorf fließt der kleine Tannbach; dieser war über Jahrhunderte Grenze zwischen verschiedenen Herrschaften. Auf das Leben der Menschen hatte das keinen großen Einfluss. Es gab eine gemeinsame Schule, ein Wirtshaus und einen gemeinsamen Gesangverein. Dies änderte sich 1945, als die Grenze zwischen Thüringen und Bayern zur Demarkationslinie zwischen der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone wurde. Es entstand eine Mauer, wie sonst nur noch in Berlin – darum nannten die Amerikaner den Ort „Little Berlin“. Nach dem Fall der Mauer kamen die beiden Hälften des Ortes wieder zusammen. Die CSU-Senioren besichtigen dort ehemalige Sperranlagen. Außerdem stand ein Besuch des Bleilochstausees, genannt „Thüringer Meer“, auf dem Programm, der im Rahmen von Notstandsarbeiten gebaut und 1932 fertiggestellt wurde. Es handelt sich um den mit 28 Kilometern Uferlänge größten Stausee Deutschlands. Er dient zur Stromerzeugung und der Hochwasserregulierung. Auch entstand hier ein attraktives Erholungsgebiet. Davon überzeugten sich sich die Senioren bei einer Schifffahrt über den See. Weitere Station war Saalburg mit der Ruine einer frühmittelalterlichen Burg. Foto: Heinz Herrenschmidt Foto: Foto: Heinz Herrenschmidt
Die CSU-Senioren des Kreisverbands Kitzingen fuhren über das „Thüringer Meer“ und besuchten bei diesem Ausflug auch das Gebiet der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze im Frankenwald. Reiseleiter war Otto Spangler (Rüdenhausen), so die Mitteilung. Es ging nach Mödlareuth. Dessen Geschichte lässt sich bis 1289 zurückverfolgen. Mitten durch das Dorf fließt der kleine Tannbach; dieser war über Jahrhunderte Grenze zwischen verschiedenen Herrschaften. Auf das Leben der Menschen hatte das keinen großen Einfluss. Es gab eine gemeinsame Schule, ein Wirtshaus und einen gemeinsamen Gesangverein. Dies änderte sich 1945, als die Grenze zwischen Thüringen und Bayern zur Demarkationslinie zwischen der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone wurde. Es entstand eine Mauer, wie sonst nur noch in Berlin – darum nannten die Amerikaner den Ort „Little Berlin“. Nach dem Fall der Mauer kamen die beiden Hälften des Ortes wieder zusammen. Die CSU-Senioren besichtigen dort ehemalige Sperranlagen.
Außerdem stand ein Besuch des Bleilochstausees, genannt „Thüringer Meer“, auf dem Programm, der im Rahmen von Notstandsarbeiten gebaut und 1932 fertiggestellt wurde. Es handelt sich um den mit 28 Kilometern Uferlänge größten Stausee Deutschlands. Er dient zur Stromerzeugung und der Hochwasserregulierung. Auch entstand hier ein attraktives Erholungsgebiet. Davon überzeugten sich sich die Senioren bei einer Schifffahrt über den See. Weitere Station war Saalburg mit der Ruine einer frühmittelalterlichen Burg. Foto: Heinz Herrenschmidt
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