CASTELL

Casteller Wehr ist gut gerüstet

Gut ausgerüstet und fit für Einsätze sind die Kameraden der Casteller Feuerwehr. Das hat nicht nur einen Grund.
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Langjähriger Dienst in der Casteller Feuerwehr wurde bei der Jahresversammlung von Kreisbrandinspektopr Günther Wilhelm (hinten links), dem stellvertretenden Landrat Robert Finster (hinten Mitte) und Kreisbrandmeister Christian Aschermann (hinten rechts) gewürdigt. Geehrt wurden (vorne von links) Erhard Heilmann, Ehrenkommandant Siegfried Langmann, Reinhold Schätzlein und Notfallseelsorger Hanjo von Wietersheim. Foto: Foto: Worschech

Gut ausgerüstet und fit für Einsätze sind die Kameraden der Casteller Feuerwehr. Bei der Jahresversammlung am Samstagabend im Gerätehaus zeigte sich, dass der gute Stand der kleinen Wehr nicht von ungefähr kommt, sondern auch Leute dafür verantwortlich sind, die sich seit vielen Jahren für den Dienst und damit für alle Bürger zur Verfügung stellen.

Stellvertretender Landrat Robert Finster, Kreisbrandinspektor Günther Wilhelm und Bürgermeister Jochen Kramer würdigten deshalb folgende Kameraden: Hanjo von Wietersheim und Reinhold Schätzlein, die seit 25 Jahren Dienst in der Feuerwehr verrichten. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre erhielten Ehrenkommandant Siegfried Langmann und Erhard Heilmann. „Das sind hervorragende Leistungen dieser Leute, die viel Freizeit geopfert haben und sie zeigen auch, wie wichtig kleinere Wehren für die Sicherheit in den Kommunen sind“, erklärte Finster in seiner Laudatio.

Den Dank der Gemeinde sprach Bürgermeister Kramer aus, der neben einem guten Tropfen auch eine Woche Urlaub im Feuerwehrheim Bayrisch-Gmain“ als Geschenk für die Ehefrauen der 40 Jahre Geehrten präsentierte.

Beifall aus den Reihen der Wehr

Die Berichte des Vereinsvorsitzenden Johannes Gegner, der Schriftführerin Corinna Stark und des Kassiers Erhard Heilmann wurden mit Beifall aufgenommen – dem Vorstand wurde die einstimmige Entlastung erteilt. Vorsitzender Gegner bedankte sich mit herzlichen Worten für jegliche Mithilfe bei den Vereinsunternehmungen. Kommandant Stefan Gegner bezeichnete die Übungsbeteiligung als „sehr zufriedenstellend“ und berichtete von sechs Einsätzen, die von Verkehrsunfällen bis hin zu kleineren Bränden reichten. Aufgelistet wurden auch die verschiedenen Sicherheitswachen.

Erneuert wurde der Hilfeleistungssatz, „da manches in die Jahre kam“, weshalb auch ein neuer Spreizer und eine neue Schere angeschafft wurden. Zusammen mit weiteren Ausrüstungsgegenständen kamen so Kosten von rund 21 000 Euro zusammen „und wir haben jetzt sehr moderne hydraulische Rettungsgeräte“, so Gegner.

Der Kauf wurde von staatlicher Seite durch 6000 Euro und durch den Verein mit 2500 Euro unterstützt, den Rest trug die Gemeinde. Erfreut war der Kommandant auch darüber, dass Digitalfunkgeräte angeschafft und Mitte Januar ins Feuerwehrauto eingebaut wurden

Das Geld für Digitalfunk, Atemschutz und den Rettungssatz sah Bürgermeister Kramer als wichtige Investition „und für den Gemeinderat war es nie eine Frage, dass notwendige Gerätschaften angeschafft werden, da eine funktionstüchtige Feuerwehr im Vordergrund steht.“ Auch Kreisbrandinspektor Wilhelm lobte die Anschaffungen, „da die Technik in den Autos und damit auch der Rettungseinsatz immer komplizierter werden.“

Interessant für die Aktiven waren seine Ausführungen zum Austritt aus der aktiven Wehr: „Da ist ein neues Austrittsalter im Gespräch, das dem Rentenalter angepasst werden soll.“ Für große Heiterkeit sorgte Ehrenkommandant Langmann am Schluss der Versammlung, als er aus seinen Aufzeichnungen einige Episoden aus dem Jahr 1981 verlas. So war die Casteller Wehr bei der Fahnenweihe in Altenschönbach dabei, „die um 18 Uhr begann und am nächsten Morgen gegen 7.30 Uhr endete“.

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