KITZINGEN

Caritas bietet Hilfe in vielen Lebenslagen

Einen Einblick in die Arbeit der Caritas im Kreisverband Kitzingen verschaffte sich der Vorstand des Diözesanverbandes in Kitzingen. Rückgrat ist die Arbei der Ehrenamtlichen.
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Auf Kennenlern-Tour sowie zum Meinungsaustaus beim Kreisverband waren Mitglieder des Diözesanvorstands der Caritas. Im Bild (von links): Diözesanvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber (Würzburg), Caritasseelsorger Diakon Lorenz Kleinschnitz (Kitzingen), Direktorin Pia-Theresia Franke (Würzburg), Geschäftsführer Paul Greubel (Kitzingen), Vorsitzender Alfred Volbers (Kitzingen) und Direktor Wolfgang Kues Würzburg. Foto: Foto: KATRIN ANGER

Einen Einblick in die Arbeit der Caritas im Kreisverband Kitzingen verschaffte sich der Vorstand des Diözesanverbandes bei einem Treffen in Kitzingen. Hier beschäftigt die Caritas 40 hauptamtliche Mitarbeiter.

„Wir sind flächenmäßig und von der Anzahl der Dienste und Einrichtungen auch zahlenmäßig der kleinste Orts- und Caritasverband in der Diözese Würzburg“, erklärte Vorsitzender Alfred Volbers.

Die Beratungsarbeit umfasse unterschiedliche Felder, beispielsweise die allgemeine soziale Beratung, Asyl, die Erziehungsberatung, die Fachstelle für pflegende Angehörige, die Hilfe in Suchtfragen und anderes. „Wir helfen Menschen, ihr Leben neu auszurichten“, verdeutlichte Geschäftsführer Paul Greubel, wie der Mitteilung an die Presse zu entnehmen ist. Im Jahr 2015 erfuhren 225 Personen Unterstützung durch Jürgen Fuchs von der Allgemeinen Sozialen Beratung. Oder: In der psychosozialen Beratungsstelle für Suchtprobleme wurde im selben Jahr 467 Klienten geholfen, sowohl bei längerfristigen als auch bei Einmalkontakten. Darüber hinaus habe das Präventionsprojekt „Ich bin so frei“ im Jahr 2015 400 Schülern von 9. Klassen in 17 Schulklassenprojekttagen im Landkreis erreicht. „Und dies rein aus Spendenmittel“, so Greubel.

Im Gespräch der Kitzinger mit Caritasdirektorin Pia-Theresia Franke, Caritasdirektor Wolfgang Kues und Domkapitular Clemens Bieber (Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese) ging es auch um dieses Anliegen: Wie können Seelsorge und Caritas vor dem Hintergrund der Neustruktur der Pastoral der Zukunft wieder stärker vernetzt werden. „Auch Caritas in seinen Diensten und Einrichtungen ist pastoraler Ort“, verdeutlichte Domkapitular Bieber und wies auf Kindertagesstätten, die Gemeindecaritas vor Ort oder auf die Sozialstation St. Hedwig sowie das Caritas-Haus St. Elisabeth in Kitzingen hin.

Bei allen Professionalisierungstendenzen müsse aber die ehrenamtliche Arbeit das Rückgrat von Kirche und Caritas bleiben, war der einhellige Tenor aller, hält der Kitzinger Caritas-Geschäftsführer Paul Greubel in seinem Bericht über die Zusammenkunft fest.

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