VOLKACH

Buffet der Nationen in Volkach

Köstlichkeiten aus aller Herren Länder hat das Buffet der Nationen geboten, das im Pfarrheim in Volkach stattgefunden hat.
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Buffet der Nationen: Köstlichkeiten aus Äthiopien, Eritrea, Nigeria, Senegal, Irak, Syrien, Jordanien und Aserbaidschan konnten im Volkacher Pfarrheim genossen werden. Foto: Foto: Guido Chuleck

Durch das katholische Pfarrheim Volkach zieht ein Duft wie aus einer orientalischen Großküche. Das Buffet bietet Köstlichkeiten aus aller Herren Länder, sprich aus Äthiopien, Eritrea, Nigeria, Senegal, Irak, Syrien, Jordanien und Aserbaidschan. Entsprechend lang ist die Schlange all derjeniger, die sich diese Köstlichkeiten nicht entgehen lassen wollen, und selbst im Nachgang zum Buffet ist immer noch reichlich von Allem vorhanden.

Es ist das „Buffet der Nationen“, von süß bis deftig, mit Kaffee, Tee, Kuchen und kühlen Getränke. Aufgetischt ist es von Asylsuchenden aus jenen aufgezählten Ländern und den Helfern vor Ort, und es ist gleichzeitig ein Treffen jener Asylsuchenden aus Volkach, Obervolkach, Gaibach und Astheim mit ihren Helfern.

Unterm Strich unterscheidet sich dieses Fest in keiner Weise von irgendwelchen anderen, größeren Festen. Die Erwachsenen passen auf, dass die Kinder auch genug zu Essen bekommen, damit die auch gut gesättigt nach der Mahlzeit – unter den wohlwollenden Blicken der Eltern – durch das Pfarrheim springen können.

Entspannte Atmosphäre

Die Jugendlichen bilden ihre eigenen Gruppen, allesamt bewaffnet mit Smartphones, mit denen sie fleißig Fotos machen. Das Stimmengewirr ist ebenso international wie das Essen, und „Chef-Organisatorin“ Gerlinde Martin kommt vor lauter Gesprächen erst spät dazu, selbst von den Köstlichkeiten zu probieren. Alle fühlen sich bei diesem Fest sichtlich wohl, die Atmosphäre ist ebenso entspannt wie Gerlinde Martin.

80 Asylsuchende werden momentan in Volkach von gut 80 Helfern betreut, „und die Hilfe reicht von gelegentlichen Fahrdiensten bis hin zu intensiven Sprachkursen“, sagt sie. Die Volkshochschule hat einen eigenen Kurs eingerichtet, den auch all diejenigen besuchen dürfen, die als Asylanten noch nicht anerkannt sind. Dieser Kurs wird ehrenamtlich von pensionierten Deutschlehrern durchgeführt, und er kommt auf beiden Seiten sehr gut an.

Ebenso wie dieses Buffet der Nationen, bei dem jeder einfach das kochen und mitbringen sollten, was landestypisch ist. „Einen Plan haben wir nicht erstellt, die Leute haben einfach alles mitgebracht“, sagt Martin. Entsprechend vielfältig sahen dann die Tische aus, und wer nach dem Hauptgang und dem Kaffee – natürlich mit Kuchen – noch Appetit auf eine Nachspeise hatte, der durfte sich ebenfalls einmal international durchprobieren.

So wie Pastoralreferent Josef Gerspitzer und Jonathan Pabst, Asylsozialarbeiter des Kreises, die sich dieses Treffen nicht haben entgehen lassen.

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