IPHOFEN

Bürgermeister Mend macht Druck bei Bauland

Vor einem drohenden Mangel an Bauland hat Iphofens Bürgermeister Josef Mend gewarnt. Weil die städtischen Flächen zur Neige gehen, diskutierte der Bauausschuss am Montag.
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Iphofen
Foto: Eike Lenz

Vor einem drohenden Mangel an Bauland hat Iphofens Bürgermeister Josef Mend gewarnt. Weil die städtischen Flächen im Baugebiet Hündlein II zur Neige gehen, legte er am Montagabend im Bau- und Umweltausschuss Pläne für etwa 20 neue Baugrundstücke im Westen Iphofens auf den Tisch. Sie befinden sich jenseits des ältesten Iphöfer Baugebietes am Geiersberg und würden von dort über die Schlesienstraße erschlossen. Mend will darüber hinaus aber auch ein Baugebot weiterverfolgen, um so vorhandene Grundstücke – vor allem im Baugebiet Ost III – aus Privatbesitz zu lösen.

Der Ausschuss stärkte dem Bürgermeister den Rücken und stimmte den Plänen zu. Allerdings gab es auch Bedenken gegen das neue Gebiet, weil es von außen nach innen erschlossen werden soll. Mend begründete dieses Vorgehen damit, dass für die inneren Flächen langwierige Grundstücksverhandlungen zu erwarten seien. Und der mittlere Teil sei wegen steiler Böschungen schwierig zu erschließen. Für den äußeren Bereich sei eine Einigung mit den Grundbesitzern wahrscheinlich. Das alles spreche dafür, so Mend, „das Pferd diesmal von hinten aufzuzäumen“.

Noch nicht vom Tisch ist auch die Verlängerung des Iphöfer Baugebiets Ost III nach Osten. In landschaftlich reizvoller Lage könnte dort ebenfalls Bauland entstehen. Die Stadt hat Bodenproben in Auftrag gegeben, da es im Untergrund Gipsvorkommen gibt und eine Erschließung schwierig werden könnte.

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