MÜNSTERSCHWARZACH

Bruder Vitalis Kapper gestorben

Bruder Vitalis Kapper starb am Sonntag in der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach. Am Freitag, 15. Dezember, wird er nach einem Requiem um 10.30 Uhr in der Abteikirche Münsterschwarzach auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.
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Bruder Vitalis Kapper gestorben
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Bruder Vitalis Kapper starb am Sonntag in der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach. Am Freitag, 15. Dezember, wird er nach einem Requiem um 10.30 Uhr in der Abteikirche Münsterschwarzach auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.

Bruder Vitalis wurde am 7. September 1931 in Roxheim/Pfalz, Landkreis Ludwigshafen geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Worms-Bensheim kam Ewald Kapper, wie er mit dem Taufnamen heißt, im Jahre 1950, also vor 67 Jahren, nach Münsterschwarzach und trat in die Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach ein. 1952 war seine zeitliche Profess und durch die ewige Profess am 19. Mai 1955 schloss er sich auf Lebenszeit der Abtei an, so die Mitteilung.

Nach seinem Klostereintritt erlernte Bruder Vitalis den Beruf des Gärtners. Bis 1954 arbeitete er in der Klostergärtnerei. Von 1955 bis 1960 wirkte er in der Münsterschwarzacher Niederlassung Hendon in London/England. Dort kümmerte er sich um das Haus und den Garten. Von 1960 bis 1964 war er im Kloster St. Ludwig bei Wipfeld tätig, in der Hausmeisterei, im Garten und als Sakristan für die Klosterkirche. 1967 wurde die Gärtnertätigkeit unterbrochen und Bruder Vitalis wurde in der Klosterdruckerei des Vier-Türme-Verlages benötigt.

An der Setzmaschine fertigte er die Druckvorlagen. 1972 bis 1993 betreute und pflegte er die großen Parkanlagen des Klosters und des Egbert-Gymnasiums. Danach war er als Hausmeister in den Klostergebäuden eingesetzt.

Sein Herz schlug ein Leben lang für die Blumen. Er lieferte deshalb die Blumen für die Kapellen und Festlichkeiten im Kloster. Den größten Teil der dafür benötigten Blumen hat er in seinem eigenen Gärtchen herangezogen. Zudem betreute und pflegte er mit großer Hingabe die Gräber der Abtei auf dem Friedhof in Gerlachshausen. Bruder Vitalis war auch ein eifriger Blutspender. 1999 wurde er vom Kreisverband des Roten Kreuzes für 125 mal Blutspenden geehrt. Hobbys von Bruder Vitalis waren neben den Blumen, das Briefmarkensammeln und das Bergwandern. Foto: Abtei

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