Obernbreit

Bilder und Skulpturen in der ehemaligen Synagoge

Mit einer Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Anton Kestel startet die ehemalige Synagoge Obernbreit am 6. April in die neue Saison.
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Plastiken von Anton Kestel Foto: Anton Kestel

Mit einer Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Anton Kestel startet die ehemalige Synagoge Obernbreit am Samstag, 6. April, um 16 Uhr in die neue Saison. Kunst vermag den Staub des Alltags von der Seele zu waschen“ erkannte der Ochsenfurter Unternehmer Anton Kestel vor ein paar Jahren und begann eine Karriere als Maler und Skulpteur. Als Mann aus der Wirtschaft wusste er, dass auch der Künstler eine handwerkliche Grundlage braucht. So besuchte er Kurse und Meisterkurse bei namhaften Kunstschaffenden.

Die Ausstellung in Obernbreit zeigt laut Pressemitteilung einen Ausschnitt aus seinem Schaffen: Acrylmalerei, Arbeiten mit Mangrovenwurzeln und Gestalten von Figuren. Seine Bilder sind farbenfroh, abstrakt und haben teils schon strukturierte Oberflächen in Spachteltechnik als Vorboten seiner Liebe zum Modellieren.

Ungewöhnliche Wurzelformen haben von jeher die Fantasie angeregt. So hat man in die Wurzel der Alraune menschliche und mystische Abbilder hinein geheimnist und sie zu Zauberei wie auch zum Schutz gegen das Böse verwendet. Kestel sucht nicht die menschliche Form in der Mangrovenwurzel für ihn hat jede der Wurzeln ihre persönliche Ausstrahlung; ist bereits ein Kunstwerk, eine Verbindung zwischen Natur und Kunst.

Während der klassische Bildhauer durch Abtragen versucht, die Form frei zu legen, baut Kestel seine Plastiken systematisch von Innen nach Außen auf. Die realistische Form wird grundsätzlich erhalten und gleichzeitig variiert durch eine mehr oder minder bewusst herbeigeführte Abstraktion. Geöffnet ist die Ausstellung am 7., 14., 19., 21. und 22. April jeweils von 14 bis 18 Uhr.

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