VOLKACH

Beim Bau die Schöpfung im Blick

Der Startschuss für den Bau der neuen Caritas-Sozialstation in Volkach ist gefallen. Auf dem Gelände neben dem katholischen Pfarrheim begann der Bagger mit dem Ausheben der Baugrube.
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Das Modell der neuen Caritas-Sozialstation Volkach mit Carports im Vorder- und dem katholischen Pfarrheim im Hintergrund. Foto: Fotos: Peter Pfannes
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Der Startschuss für den Bau der neuen Caritas-Sozialstation in Volkach ist gefallen. Auf dem Gelände neben dem katholischen Pfarrheim begann am Montag der Bagger mit dem Ausheben der Baugrube. Der eingeschossige Neubau der Sozialstation wird an das bestehende Pfarrheim angebaut. Die Verantwortlichen des Trägervereins St. Laurentius nahmen für den Spatenstich die Schaufel in die Hand.

Der Volkacher Architekt Reinhold Jäcklein stellte den Vertretern der Kirchengemeinden an der Mainschleife, der Kommunen Volkach, Sommerach und Nordheim sowie des Vereins Ambulante Krankenpflege (alle im Trägerverein St. Laurentius) das Konzept des Baus auf dem Grundstück in der Engertstraße 7 vor. „Der Neubau nimmt die Typologie des bestehenden Pfarrheimes auf“, sagte Jäcklein. Durch den Erweiterungsbau entstehe ein eingefasster Innenhof zwischen Sozialstation und Pfarrheim. „So erscheint der Neubau der Sozialstation durch die übernommene Proportion des Giebels und der Dachform wie der kleine Bruder des Pfarrheims“, erklärte der Planer.

Die neue Sozialstation wird mit einer Holzschalung verkleidet und verfügt über eine gute Energiebilanz. Durch die Baumaterialien des Holzbaus ist der Energieaufwand für die Herstellung der Baustoffe gering. „Damit soll der Bau der Caritas-Sozialstation zur Bewahrung der Schöpfung beitragen“, sagte Jäcklein.

Auch im Innenbereich soll Holz ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermitteln. In der Sozialstation befindet sich künftig ein Verwaltungs- und Personalbereich mit Büros, Umkleiden, Nebenräumen und Räume für den Aufenthalt und Betreuung älterer Menschen mit Mehrzweckraum, Küche und Nebenräumen. Vom lichten Mehrzweckraum führen großzügige Fenster auf eine Terrasse, so dass auch eine geschützte Außenfläche zur Verfügung steht. Für die sieben Fahrzeuge der Sozialstation ist ein Carport auf der Südseite des Geländes geplant.

Der Vorsitzende des Laurentiusvereins, Herbert Meyer, freute sich über das gelungene Konzept, das in nun verwirklicht wird. Wenn alles glatt läuft, soll die neue Sozialstation 2017 eingeweiht werden. Der Verein und die Station, die bisher in der Schaubmühlstraße gegenüber dem Volkacher Krankenhaus beheimatet ist, bestehen seit 22 Jahren. Mit zwei Schwestern begann deren Arbeit laut Meyer damals. Heute betreuen 18 Mitarbeiter insgesamt 185 Patienten.

Nach jahrelanger Suche und Planung sei man mit dem Neubau am Pfarrheim in Erbbaurecht nun am Ziel, sagte Meyer. Beim Pfarrfest der Pfarreiengemeinschaft St. Urban am 2. Juli sollen die Pläne und das Modell der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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