OBERNBREIT

Bauplätze für Obernbreit: Lichtblick am Sonnenhang

Nach wie vor sucht Obernbreit nach Flächen für Wohngebiete. In der engen Tallage ist dies aber nur schwer umsetzbar. Am Sonnenhang zeichnet sich jedoch eine Lösung ab.
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Obernbreiter feiern 2010 wieder ihr Rathaus
Obernbreit (ro) Wie schon 2006 nach erfolgreicher Renovierung wollen die Obernbreiter auch im kommenden Jahr ihr Rathaus feiern. Dann ist der sichtbare Teil 400 Jahre alt, das Gemäuer darunter ist allerdings deutlich älter. Wie genau die Feierlichkeiten aussehen sollen ist noch offen. Der Gemeinderat hat in der Sitzung am Dienstagabend einem Vorschlag des Bürgermeisters zugestimmt, sich zu diesem Anlass auch für den Feldgeschworenentag des Landkreises zu bewerben. Dies könnte verbunden werden mit dem Gewerbetag „Obernbreit erleben“, einem historischen Markt und Festivitäten in und um das Rathaus herum. Foto: ARCHIV-FOTO ROBERT HAASS

Nach wie vor sucht Obernbreit nach Flächen für die Ausweisung von Wohngebieten. In der engen Tallage ist dies aber nur schwer umsetzbar. Nun könnten sich im Anschluss an die vorhandene Bebauung Sonnenhang Erweiterungsflächen für die Gemeinde erschließen, so Bürgermeister Bernhard Brückner in der Ratssitzung am Mittwochabend. Um dafür gerüstet zu sein, sollen die entsprechenden Ingenieurbüros die neue Situation untersuchen und eine mögliche Bebauung beurteilen.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Grundsätzlich ist das Straßenbauamt mit einem rund 80 Meter langen Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße in Richtung Tiefenstockheim einverstanden, möchte aber frühzeitig in die Planung mit einbezogen werden. Das unter dem Titel Fußwegekonzept Teil D geführte Vorhaben liegt im Außenbereich und kann deshalb, so Brückner, nicht auf die Anlieger umgelegt werden. Die geschätzten Kosten dürften sich auf rund 30 000 Euro belaufen. Das Ingenieurbüro Horn wird nun beauftragt, eine Planskizze zu erstellen, mit der in einer Anliegerversammlung Anregungen gesammelt werden sollen.

• „Das Wasser am Waschplatz ist nicht zum Befüllen von Zisternen gedacht“, ermahnte Brückner die Unsitte, dort in Trockenzeiten Wasser für die Gartenbewässerung zu holen.

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