Mainbernheim

Bauplätze am Langwasen sind gefragt

Bautrupps stehen in den Startlöchern: Bauwillige können sich für einen Bauplatz in der neuen Mainbernheimer Siedlug vormerken lassen. Es liegen schon Anfragen vor.
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Zwei Baukräne stehen auf der Baustelle des Neubaus der Lohrer Stadthalle. Der Ausleger der größeren der beiden befindet sich in einer Höhe von knapp 44 Metern. Der Kran selbst ist nochmal rund zwölf Meter höher. Die Kräne, die bei der Anschaffung rund 500.000 Euro kosten, können an der Spitze des Auslegers Lasten von bis zu 4,3 Tonnen tragen. Ein Bild zeigt die selbst in der Baustellentoilette aushängende Regelung zu den Handzeichen, mit denen die Bauarbeiter am Boden den Kranführern Signale geben. Baukran

Die Bautrupps für das Baugebiet Langwasen stehen in den Startlöchern: Die vierte Änderung des Flächennutzungsplans wurde vom Landratsamt abgesegnet, der Bebauungsplan ist rechtskräftig. Bauwillige können sich für einen Bauplatz vormerken lassen.

Darüber informierte Bürgermeister Peter Kraus in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend. Für das Mischgebiet mit drei Flächen gebe es bereits zwei Anfragen, für die 40 Wohnbauplätze liegen bislang 18 Anfragen vor, teilt die Stadtverwaltung mit. Der endgültige Kaufpreis steht voraussichtlich im Oktober fest. Dann sollen auch die Erschließungsarbeiten beginnen. Die ersten Häuser könnten ab Herbst 2018 gebaut werden.

Außerdem ging es bei Bauangelegenheiten im Stadtrat um die Gestaltung des Anwesens in der Nürnberger Straße 2. Die Räte gaben grünes Licht für eine aus städtebaulicher, gestalterischer und kostenmäßiger Sicht empfohlene, zuwendungsfähige Variante. Bürgermeister Peter Kraus sagte, dass Vertreter der Regierung, Stadtplanerin Yvonne Slanz und Architektin Sylvia Haines bei einem Ortstermin am Donnerstag einhellig zu einem Gestaltungs- und Nutzungskonzept mit fünf öffentlichen Parkplätzen und zwei Garagen für die Anwohner rieten. Auf Empfehlung der Regierung war der Planungsvorschlag so geändert worden, dass der Blick auf die Stadtmauer von der Zufahrt aus weiter geöffnet wird. Die befestigten Flächen und nach Möglichkeit die Kosten sollten reduziert werden. Der Blick kann beim aktuellen Entwurf ungehindert vom Einfahrtsbereich auf die Stadtmauer fallen. Parkplätze werden näher an die Zufahrt gerückt, deshalb fällt eine vorgesehene Stützmauer zum Anwesen Weigand weg. Stattdessen soll eine wesentlich kostengünstigere Böschung angelegt werden, um den Höhenunterschied abzufangen.

Für zwei Waldwege, den Huckepackseeweg/Michelfelder Weg und den Waldumbaulehrpfad vergab der Stadtrat Bau- und Instandsetzungsaufträge an die Firma Seitz Erdbau aus Remlingen zum Gesamtpreis von rund 25 000 Euro. Hierfür erhält die Stadt Zuschüsse des Forstamtes und des Leader-Förderprogramms, allein für den Waldumbaulehrpfad beträgt der Zuschuss rund 14 000 Euro oder 55 Prozent der Kosten.

Die Erweiterung des Kindergartens mit einer Kleinkindgruppe ist in den letzten Zügen. Nach fünf Monaten Bauzeit werden vermutlich ab Mitte Oktober die ersten Kinder im Anbau spielen können. Peter Kraus sagte, dass die kalkulierten Kosten in Höhe von 535 000 Euro eingehalten werden können. Die bereits bewilligte Gesamtförderung betrage, wie erwartet, rund 347 000 Euro.



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