ABTSWIND

Baugebiete und Arbeitsplätze lassen Einwohnerzahl steigen

Wir haben den Bürgermeistern im Landkreis im Sommerinterview zehn Fragen gestellt. Heute dreht sich alles um Abtswind, wo Jürgen Schulz gerne im Freibad entspannt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Abgeschlossen wurde in diesem Jahr die Sanierung des Abtswinder Rathauses. Das alte Gebäude erhielt nicht nur außen einen neuen Anstrich. Foto: Archivfoto: Andreas Stöckinger
+1 Bild

Willkommen zum Sommerinterview! Wir haben den Bürgermeistern im Landkreis zehn Fragen gestellt, die im Laufe der nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden. Heute dreht sich alles um Abtswind, wo Jürgen Schulz (Foto: Martina Schulz) vor drei Jahren gewählt wurde.

Frage: Die erste Hälfte der Wahlperiode ist vorbei – worüber freuen Sie sich besonders?

Jürgen Schulz: Es konnten einige Projekte umgesetzt werden, wie zuletzt die gelungene Rathaussanierung. Unsere neu angelegten Grünanlagen werten das Dorfbild immens auf. Sie wirken einladend, was nicht nur auswärtigen Besuchern auffällt. Außerdem freue ich mich auch sehr über das gute Miteinander mit meinem Gemeinderat und unseren Bürgern.

Welche Projekte packen Sie bis 2020 in Ihrer Gemeinde noch an?

Schulz: Für unsere eigene Wasserversorgung wird eine Aufbereitung benötigt, um die Wasserqualität zu optimieren. Der Bauhof bedarf einer Erneuerung.

Der Kindergarten platzt aus allen Nähten, wir müssen erweitern oder neu bauen.

Was steht direkt nach der Sommerpause an?

Schulz: Die Erschließung von unserem neuen Baugebiet soll bis November abgeschlossen sein. Die Verbindungsspange zwischen Abtswind und Wiesentheid wird in November fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort?

Schulz: Ich bin gerne in unserem schönen Freibad zum Entspannen oder in meinem Weinberg.

Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Ort stört?

Schulz: Da fällt mir momentan nichts ein.

Wie steht es um die Finanzen der Gemeinde?

Schulz: Die Finanzen sind gesichert. Die großen Projekte werden nacheinander umgesetzt, so dass keine Kredite aufgenommen werden müssen.

Die Probleme vieler Gemeinden sind die Landflucht, fehlende Arbeitsplätze, Ärztemangel, verlassene Häuser oder marode Straßen. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Schulz: Unsere Einwohnerzahlen sind stabil, mit Tendenz nach oben, dank unseres neuen Baugebietes und gutem Arbeitsplatzangebot. Leerstände können schnell wieder vermittelt werden bis auf ein paar wenige. Vor zwei Jahren hatten wir das Glück eine neue Gastwirtschaft im Ortskern dazu zu bekommen. An den Straßen gibt es immer wieder etwas zu verbessern, aber im Großen und Ganzen stehen keine großen Erneuerungen an.

Was macht Ihnen an Politik Spaß?

Schulz: In der Kommunalpolitik kann man mit seinem Gemeinderat zusammen einiges bewegen und es werden relativ früh die Ergebnisse sichtbar.

Welche Eigenschaften braucht ein Bürgermeister auf jeden Fall?

Schulz: Er muss gut zuhören können und darf sich nicht leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Stehen Sie 2020 bei den Wahlen noch einmal zur Verfügung?

Schulz: Ich werde gerne nach 2020 weiter machen, um meine angefangenen Projekte abzuschließen. Es sind noch genügend Ideen in meinen Kopf bis 2026. Voraussetzung dafür ist natürlich das mich meine Abtswinder wieder wählen.

Bürgermeister im Interview

Die Bürgermeister im Landkreis haben Halbzeit in der Wahlperiode. Zeit für ein Zwischen-Fazit: Nach und nach werden in den kommenden Wochen alle Bürgermeister des Landkreises zum „Sommer-Interview“ gebeten. Wie fällt Ihre Bilanz aus? Was haben Sie als nächstes vor? Die Frage bleiben immer gleich, die Akteure wechseln. Den Auftakt machte Gerhard Schenkel (Sulzfeld), der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis. Heute stellt sich der Abtswinder Bürgermeister Jürgen Schulz (Bürgerblock) den Fragen. (fw)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.