KITZINGEN

Ausstellung: Mütter des Grundgesetzes

„Die Mütter des Grundgesetzes“ ist eine Ausstellung des Bundestags, die demnächst in Kitzingen zu sehen ist Zur Eröffnung kommen auch Frauen aus der Lokalpolitik zu Wort.
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Silvia Kirchhof die Eröffnung der Ausstellung in Kitzingen mit Chansons begleiten. FOTO: M. Endriß

„Die Mütter des Grundgesetzes“ ist eine Ausstellung des Deutschen Bundestags, die ab Montag, 26. September, in der Oberen Kirchgasse in Kitzingen zu sehen sein wird.

Organisiert wird sie von der Frauen Union Kitzingen mit ihrer Vorsitzenden Barbara Becker. Der Ausstellungsort ist das Wittmanns-Haus in der Oberen Kirchgasse, ein Gebäude, das seit Jahren nicht mehr als Geschäft genutzt wird und leer steht.

Die Ausstellung zeigt die Lebensbilder von vier Politikerinnen, die in den Jahren 1948/49 durch ihre Mitwirkung am Grundgesetz und der verfassungsrechtlichen Verankerung der Gleichberechtigung von Frauen die Basis für dieses Prinzip schufen.

Gut 65 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik präsentiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Mütter des Grundgesetzes in einer Ausstellung. Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel waren die vier weiblichen Mandatsträgerinnen des insgesamt 65 Abgeordnete umfassenden Parlamentarischen Rats. Ihrem Einsatz sei es maßgeblich zu verdanken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu den Merkmalen der Bundesrepublik wurde.

Die Ausstellung wird am Montag, 26. September, um 18 Uhr mit der Chanson-Sängerin Silvia Kirchhof aus Gerolzhofen in lockerer Runde eröffnet, heißt es in der Einladung. An diesem Abend werden auch Frauen aus der Stadt und dem Landkreis Kitzingen, die sich in der Kommunalpolitik einen Namen gemacht haben, zu Wort kommen.

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