GEISELWIND

Aufwendiger Straßenbau am Kellerberg

Konkrete Züge nimmt der Ausbau der Ortsdurchfahrt im Geiselwinder Ortsteil Rehweiler an. Wie Bürgermeister Ernst Nickel mitteilte, wird der Baubeginn im Frühjahr sein.
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Ortsschild Rehweiler Foto: Andreas Stöckinger

Konkrete Züge nimmt der Ausbau eines Teils der Ortsdurchfahrt im Geiselwinder Ortsteil Rehweiler an. Wie Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend mitteilte, wird der Baubeginn des Abschnitts in Richtung Dürrnbuch bereits im Frühjahr sein.

Das 160 Meter lange Straßenstück am Kellerberg ist wegen des starken Gefälles relativ aufwendig. Bürgermeister Nickel bezifferte die gesamten Kosten auf rund 600 000 Euro, wobei die Gemeinde rund 60 000 Euro davon zu bezahlen hat.

Der Anteil der Gemeinde bezieht sich lediglich auf die Kanal- und Wasserleitungen, die dort im Zuge des Straßenbaus ausgetauscht werden. Außerdem fallen rund 12 000 Euro für den Gehweg an, was bereits im Haushalt berücksichtigt wurde. Die Erneuerung der Straße ist Sache des Landkreises. Während der bis etwa Ende Oktober anberaumten Bauzeit bleibt der Berg für den Durchgangsverkehr gesperrt, Anlieger können über Wirtschaftswege zu ihren Grundstücken fahren. Die Zufahrt zum Feuerwehrhaus, das am Berg liegt, muss noch geregelt werden. Der Verkehr nach Dürrnbuch wird über Geiselwind umgeleitet.

Bürgermeister Nickel zeigte sich froh, dass die Gefällestrecke mitten in Rehweiler nun dran ist. „Am Kellerberg machen wir schon länger herum. 600 000 Euro sind viel Geld, aber das Stück ist nicht ohne“, meinte er. Nickel wies darauf hin, dass der Hang um bis zu vier bis fünf Metern abgetragen werden müsse. Bevor es losgeht, will die Gemeinde in einer Bürgerversammlung zusammen mit dem Landkreis die Details erläutern, hieß es.

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