WIESENBRONN

Aufbruchsstimmung beim Sportverein

Der Wiesenbronner Sportverein (SV) steht vor einem Mammutprojekt. Unter der Voraussetzung, dass die Gemeinde die notwendige finanzielle Unterstützung gewährt, soll die Sanierung des Sportheims und der Halle angegangen werden. In der Hauptversammlung des SV im vollbesetzten Sportheim war schon so etwas wie Aufbruchstimmung zu spüren und auch die Entschlossenheit, die große Aufgabe gemeinsam anzupacken.
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In der Hauptversammlung des SV Wiesenbronn wurde langjährige Treue mit Ehrennadeln und Urkunden honoriert. Vereinsvorsitzende Brigitte Endres-Paul (links) und ihre Stellvertreterin Doris Paul (rechts) zeichneten (von links) Thomas Knorr, Heinrich Will, Heinrich Neubauer und Josef Müller aus. Foto: Foto: Winfried Worschech
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Der Wiesenbronner Sportverein (SV) steht vor einem Mammutprojekt. Unter der Voraussetzung, dass die Gemeinde die notwendige finanzielle Unterstützung gewährt, soll die Sanierung des Sportheims und der Halle angegangen werden. In der Hauptversammlung des SV im vollbesetzten Sportheim war schon so etwas wie Aufbruchstimmung zu spüren und auch die Entschlossenheit, die große Aufgabe gemeinsam anzupacken.

„Das rund 40 Jahre alte Gebäude ist in die Jahre gekommen und braucht eine Erneuerung“, fasste die Vorsitzende Brigitte Endres-Paul zusammen. Sie erinnerte daran, dass die Sanierung in der Vorgehensweise schon beschlossen wurde, dass erst der Sanitärbereich und dann die Halle an die Reihe kommen. Der Verein hat bisher von der Gemeinde 20 000 Euro erhalten und braucht deren weitere finanzielle Unterstützung, so die Vorsitzende. Schließlich werde man die Varianten zur Sanierung mit dem Gemeinderat und den Vertretern des Schützenvereins besprechen, kündigte die Vorsitzende an. Die Halle solle der Mittelpunkt des Dorfes bleiben, ohne sie sei ein Sportbetrieb nicht möglich.

Bürgermeisterin Doris Paul sagte, dass man weiterhin auf der Suche nach einer Möglichkeit sei, die Wohnung, die zum Sportheim gehört, zu vermieten.

Vorsitzende Endres-Paul lobte nach ihrem ersten Jahr an der Vereinsspitze ebenso wie die Bürgermeisterin die gute Zusammenarbeit im erweiterten Vorstand und den Einsatz vieler Mitglieder: „Wir haben Einiges auf die Beine gebracht und in die Wege geleitet.“ Sie ging auch auf verschiedenen Veranstaltungen ein und betonte, dass man die Einnahmen daraus in der Halle brauche. Sie gab bekannt, dass Kassier Klaus Klein und dritter Vorsitzender Daniel Pfrang aus beruflichen Gründen zurückgetreten sind. Schriftführerin Martina Birth ging auf die Themen der zwölf Vorstandssitzungen ein und gab bekannt, dass der Verein derzeit 304 Mitglieder hat, davon 73 Kinder und Jugendliche. Schatzmeisterin Kathrin Stenger ist seit September im Amt und legte den Jahresabschluss vor.

Treue Mitglieder geehrt

Licht und Schatten gab es bei den Berichten der Sportabteilungen vom Fußball über Fitness bis hin zum Tischtennis. In der Fitness-Abteilung wird so sehr gespart, „dass wir nur im Winter in der Halle das Licht anmachen“, meinte Kathrin Stenger. Heiterkeit löste die Vorsitzende Endres-Paul aus, als sie die Pause der Tanzgruppe wegen der Schwangerschaft von Übungsleiterin Carolin Trautmann mit den Worten kommentierte: „Wir sind guter Hoffnung, dass es dann wieder weitergeht.“

Schließlich standen Ehrungen auf dem Plan. 60 Jahre ist Heinrich Neubauer beim SV; 50 Jahre Heinrich Will; auf 40 Jahre bringen es Thomas Knorr und Josef Müller; auf 25 Jahre Nadine Bauer, Marco Gaubitz, Micha Prechtel, Gerd Schmid, Thomas Schmidt und Martha Stock.

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