KITZINGEN

Die KiKaG will mit einem neuen Angebot neue und alte Gäste verwöhnen.

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Sie werden einer von vielen Höhepunkten bei der „Weinseligen Narrensitzung“ in Kitzingen sein: Die Turedancer aus Zellingen. Foto: Foto: Christian Ammon
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Es ist eine Premiere. Und es ist ein Versuch. Funktioniert er, wird die Veranstaltung erneut angeboten. Und entwickelt sich vielleicht zu einem neuen Renner in der Kitzinger Faschings-Session.

KiKaG-Präsident Dr. Rainer Müller und Walter Vierrether ist die Vorfreude anzusehen. Am Freitag, 15. Februar, startet in der Fastnacht-Akademie in Kitzingen ein neues Angebot: die „Weinselige Narrensitzung.“ Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, der Vorverkauf läuft gut. Etwa 100 Karten sind bereits verkauft. Maximal 180 Personen passen in den neuen Saal der Fastnachtakademie, direkt neben dem Fastnachtmuseum. „Wer dabei sein will, sollte sich sputen“, meint Müller.

Die KiKaG will etwas Neues anbieten, eine Ergänzung zu den traditionellen Veranstaltungen. „Und wir wollen den lokalen Akteuren eine Chance bieten.“

Eigentlich war die Grundidee eine ganz andere gewesen: Vierrether, der Mitte der 80er Jahre als Büttenredner bei der KiKaG auftrat und sich der Gesellschaft nach wie vor verbunden fühlt, hatte eine Art „Nostalgiesitzung“ im Blick. Die alten Kämpen noch mal auf die Bühne bringen, für jede Menge Lokalkolorit sorgen: Das war der Plan. Doch die Büttenredner von einst waren nicht mehr so leicht zu überzeugen. Zum Glück mussten Müller und Vierrether nicht lange überlegen, um eine neue Idee zu kreieren.

Geistlicher Beistand

Bei der „Weinseligen Narrensitzung“, der ersten Veranstaltung im nagelneuen Veranstaltungsraum der Fastnachtakademie, werden vier Büttenredner auftreten. Neben Vierrether, der seine Rede von einst „aufgehübscht“ und modernisiert hat, werden zwei Eigengewächse und ein „geistlicher Beistand“ auf der Bühne zu hören sein. „Nein“, sagt Rainer Müller auf Nachfrage. „Um Bernd Uwe Ahrens handelt es sich in diesem Fall nicht.“ Ahrens wird bei der Rosenmontagssitzung gewohnt eloquent auftreten. Bei der „Weinseligen Narrensitzung“ wird ein anderer, ebenfalls bekannter Pfarrer aus der Region seine Büttenreden-Premiere feiern.

Außerdem sind etliche Schautänze vorgesehen, beispielsweise von der KoKaGe Wiesentheid und den Turedancern aus Zellingen, auf die sich Rainer Müller ganz besonders freut. „Die sind Deutscher Meister im Männerballett geworden“, erklärt er. „Ein absolutes Highlight des Abends.“

Durch den werden Rainer Müller und Magdalena Bauer führen. Die Weinprinzessin aus Hüttenheim wurde bei der Wahl zur Fränkischen Weinkönigin 2018 Zweite und überzeugte schon dort durch ihre unbekümmerte und lebendige Art. Sie wird die sechs Weine vorstellen, die von den jeweiligen Weinprinzessinnen im Saal ausgeschenkt werde – assistiert von sechs geschmeidigen Elferräten der KiKaG. Die Weinhoheiten aus Sickershausen, Kitzingen, Hüttenheim, Dettelbach, Sulzfeld und Wiesenbronn sind vertreten und aus diesen Ortschaften stammen auch die Weine, die verköstigt werden. Sie kommen alle aus renommierten Weingütern. „Zum Aufwärmen gibt es beim Empfang einen Tilman Secco“, informiert der KiKaG-Präsident. Natürlich ist im Preis von 40 Euro auch ein Essen inbegriffen.

Standesgemäß um 19.11 Uhr startet die Veranstaltung, gegen 23 Uhr soll das offizielle Programm zu Ende gehen. Wer danach noch sitzen bleiben will, der ist gerne eingeladen. „Verkleiden muss man sich übrigens nicht“, informiert Müller. Wer mag, kann sich natürlich in Faschingskleider werfen.

Termin: Freitag, 15. Februar, Einlass ab 18 Uhr mit Prosecco Empfang im Foyer der Fastnachts-Akademie.

Beginn der Veranstaltung ist um 19.11 Uhr. Neben einer 6er Weinprobe gibt es einen Brotzeitteller und Wasser. Preis: 40 Euro.

Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Schöningh.

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