LANDKREIS KITZINGEN

Auf dem Bau geht noch was

Die Baubranche bietet noch offene Ausbildungsplätze, die bei der Arbeitsagentur gemeldet sind. Darauf weist die Gewerkschaft IG Bau hin und appelliert an Unternehmer im Landkreis Kitzingen, bei der Auswahl des Bau-Nachwuchses nicht nur auf Schulabschlüsse und Zeugnisnoten zu schielen.
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Heute klicken, morgen Bau-Azubi? Bei Online-Jobbörsen sind noch Ausbildungsplätze auf dem Bau zu finden, beispielsweise unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de oder www.bau-stellen.de Foto: Foto: IG BAU

Die Baubranche bietet noch offene Ausbildungsplätze, die bei der Arbeitsagentur gemeldet sind. Darauf weist die Gewerkschaft IG Bau hin und appelliert an Unternehmer im Landkreis Kitzingen, bei der Auswahl des Bau-Nachwuchses nicht nur auf Schulabschlüsse und Zeugnisnoten zu schielen. In Bayern seien rund 1380 unbesetzte Lehrstellen in der Bauwirtschaft registriert, so die IG Bau Mainfranken. Wer sich rasch für den Bau entscheide, habe somit die Chance, kurzfristig mit einer Ausbildung zu starten. „Immerhin gehören Bau-Azubis zu den 'Top-Verdienern‘ unter den Auszubildenden. Im ersten Lehrjahr bekommt ein Bau-Azubi 755 Euro pro Monat. Im dritten Ausbildungsjahr geht ein angehender Maurer, Straßenbauer oder Zimmerer schon mit 1400 Euro brutto nach Hause“, teilt der IG Bau-Bezirksvorsitzende Michael Groha mit. Bereits im kommenden Sommer gebe es auf dem Bau sogar noch einmal mehr Geld für die Azubis. Die Bauunternehmer sollten jungen Leuten eine Chance geben; auch denen, die keine Musterschüler waren, aber bereitwillig ins Berufsleben starten wollen, so Groha. In Bayern seien rund 180 Bewerber noch auf der Suche nach einem Jobstart auf dem Bau.

Information bei SOKABAU unter www.bau-stellen.de

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