SULZFELD

Altort lockt die Neubürger

Positiv wertete Sulzfelds Bürgermeister Gerhard Schenkel die Resonanz von über 40 Neubürgern zum Neubürgerempfang im Rathaus. Erstmals hatte die Gemeinde einen Samstag als Veranstaltungstag gewählt, was sich offensichtlich rentierte. Bei Wein und Gebäck bekamen die Neubürger reichliche Informationen über ihren neuen Wohnort.
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Gute Gespräche: Viele Neubürger, wie im Bild diese Damen, kamen ins Rathaus und stießen mit Bürgermeister Gerhard Schenkel (rechts) auf die Maustal-Gemeinde an. Foto: Foto: Hartmut Hess

Positiv wertete Sulzfelds Bürgermeister Gerhard Schenkel die Resonanz von über 40 Neubürgern zum Neubürgerempfang im Rathaus. Erstmals hatte die Gemeinde einen Samstag als Veranstaltungstag gewählt, was sich offensichtlich rentierte. Bei Wein und Gebäck bekamen die Neubürger reichliche Informationen über ihren neuen Wohnort.

Wie der Bürgermeister erklärte, sei die Sanierung des Altorts ein großer und jahrelanger Kraftakt gewesen, was sich längst ausgezahlt habe. Denn der Altort habe sich enorm entwickelt, nicht nur in der Bausubstanz. Die Zuzüge hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass inzwischen der Altersdurchschnitt der Bürger im Altort niedriger ausfalle als im Baugebiet. „Unser Altort ist schön“, verkündete Gerhard Schenkel, was offiziell belegt ist. Denn die Gemeinde war beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2011 mit einer Goldmedaille auf Landesebene und einer Silbermedaille auf Bundesebene prämiert worden.

„Uns kommen meist positive Reaktionen entgegen“, bemerkte Gerhard Schenkel, wenn er oder Gemeinderäte Neubürger angesprochen hätten, ob sie sich schon eingelebt hätten. Ein Ort könne Schenkels Ansicht nur so gut sein, wie sich die Bürger in die Gemeinschaft einbringen würden. „Er hat gleich die Kirche in neuem Glanz erstrahlen lassen“, begrüßte der Bürgermeister den katholischen Pfarrer aus Kitzingen, Gerhard Spröckl, der auch für Sulzfeld zuständig ist. Der Geistliche erlebte erstmals einen Neubürgerempfang in der Maustal-Gemeinde, die er als lebenswerten Ort kennengelernt habe.

Im Anschluss stellten die Vorsitzenden ihre Vereine vor. „Wer sagt, er könne nicht singen, der kann sich gleich beim Pfarrer zum Beichten anmelden“, wandte sich der Gesangvereinsvorsitzende Wolfgang Reim schmunzelnd an die Neubürger und lud sie ein, bei den Sängern vorbeizuschauen. Vom Singen und Musizieren über Schwimmen, Blumenpflanzen und Sportschießen bis zu vielfältigen Sportmöglichkeiten im Turn- und Sportverein bietet sich den Neubürgern eine breite Palette, um sich im Ort zu integrieren.

Einige Kleinkinder wuselten im Hintergrund und beschäftigten ihre Eltern. Sie dürften bald das Klientel für Kindergartenleiterin Alexandra Pfennig sein.

Bemerkenswert war bei dem Empfang, dass mit Ende des offiziellen Teils niemand gleich das Rathaus verließ, sondern die Gemeinschaft und den Wein genossen.

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