GNODSTADT/SEINSHEIM

Aiwanger, Aigner und Bier

Früher gab es zum Tag des Bieres (23. April) ein Fest in Gnodstadt (Lkr. Kitzingen) – immer mit einem CSU-Redner. Seit sich 2013 Brauereichef Sebastian Rank und CSU-Kreischef Otto Hünnerkopf verkracht haben, geht man getrennte Wege: Rank feiert in Gnodstadt, die CSU seit 2015 in Seinsheim (Lkr. Kitzingen).
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Reinheitsgebot
Eine Maß Bier im Sonnenlicht – 2016 wird das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes gefeiert. Foto: Foto: Peter Kneffel, dpa

Früher gab es zum Tag des Bieres (23. April) ein Fest in Gnodstadt (Lkr. Kitzingen) – immer mit einem CSU-Redner. Seit sich 2013 Brauereichef Sebastian Rank und CSU-Kreischef Otto Hünnerkopf verkracht haben, geht man getrennte Wege: Rank feiert in Gnodstadt, die CSU seit 2015 in Seinsheim (Lkr. Kitzingen).

Diesmal, zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes, gibt es ein doppeltes Wiedersehen: Ilse Aigner war 2013 bislang letzte CSU-Rednerin in Gnodstadt und wird nun am Freitag, 22. April um 19 Uhr, im Seinsheimer Jugendheim erwartet. Zuvor darf der für seine markigen Worte bekannte Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger schon am Montag, 18. April, ebenfalls um 19 Uhr, in Gnodstadt erneut im einstmals „schwarzen Revier“ wildern. So wie schon 2014, zur CSU-freien Premiere. Damals hatte Aiwanger den Regierenden in Berlin und München die Leviten gelesen.

In Seinsheim steht die Frage im Vordergrund, ob Wirtschaftsministerin Aigner einen ähnlich guten Auftritt hinlegen kann wie Finanz- und Heimatminister Markus Söder im letzten Jahr bei der Premiere. Beide würden nur allzu gerne Horst Seehofer als Ministerpräsident beerben.

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