LANDKREIS KITZINGEN

Adventsnachmittag bei den CSU-Senioren

Die CSU-Senioren-Union gestaltete einen Fränkischen Nachmittag in der Adventszeit zum Jahresabschluss ihres Veranstaltungsprogramms und als Gast kam der Kreisheimatpfleger.
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Zum Jahresabschluss hatte die Senioren-Union wieder zum „Fränkischen Nachmittag im Advent“ eingeladen. Kreisheimatpfleger Hans Bauer hatte das Thema „Fränkische Leidenschaften“ ausgesucht. Foto: Foto: Herrenschmidt

Die CSU-Senioren-Union gestaltete einen Fränkischen Nachmittag in der Adventszeit zum Jahresabschluss ihres Veranstaltungsprogramms und als Gast kam der Kreisheimatpfleger.

Kreisheimatpfleger Dr. Hans Bauer hatte sich für das Treffen das Thema „fränkische Leidenschaften“ ausgesucht, so die Mitteilung. Es ging um Gefühle, Liebe und Leid. Der Heimatpfleger berichtete in humorvoller Art über unterschiedliche Vorkommnisse in Franken, beispielsweise bei Sehnsuchtsschmerz ein Leben lang, als es um die Liebe eines Grafen zu einer Bürgerlichen ging.

Gerechtigkeit und Grausamkeit lagen offenbar früher nahe beieinander. So war das Versetzen von Grenzsteinen ein Kapitalverbrechen. Es wurde mit einer fürchterlichen Strafe geahndet. So sei überliefert, dass ein Grenzsteinfrevler bis zum Kopf eingegraben, und so lange über ihn mit dem Pflug gefahren wurde bis er vom Leben zum Tode kam. In der Flur von Euerfeld erinnere ein schon halb in die Erde versunkenes Steinkreuz an einen Grenzsteinfrevel und an die Sühne.

Schließlich kam Hans Bauer auf das Grab der Familie Herold im Kitzinger Friedhof zu sprechen, versehen mit Darstellungen von Totenköpfen mit einer Art Fledermausflügeln. Dies hielten besonders Amerikaner für eine Abbildung des Grafen Dracula.

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