BUCHBRUNN

Abschied nach 39 Jahren: Michael Persie geht

Michael Persie, der „Doktor für alle Fälle“, verlässt nach 39 Jahren das Staatliche Berufliche Schulzentrum Kitzingen-Ochsenfurt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Abschied nach 39 Jahren: Michael Persie geht
Michael Persie aus Buchbrunn, Studiendirektor an der Berufsschule, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Michael Persie aus Buchbrunn, Studiendirektor an der Berufsschule, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Dafür sprach der Leiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums, Frank Delißen (links), die besten Wünsche aus.

„Der Doktor für alle Fälle verlässt nach 39 Jahren die Schule“, lautet die Überschrift der Pressemitteilung der Staatlichen Beruflichen Schulen Kitzingen-Ochsenfurt.

Michael Persie will weiter aktiv bleiben. Seine Erinnerungen an (s)eine lange Schulzeit werde er veröffentlichen, denn er kann sich an viele Begebenheiten seines Berufslebens ganz frisch erinnern, wie es im Presseschreiben heißt. Schon immer sei er vielseitig interessiert gewesen.

Persie wuchs an der Ahr auf. Nach seinem Studium der Katholischen Theologie und dem Abschluss als Diplom-Pädagoge, promovierte er in Christlicher Sozialethik, war an verschiedenen Universitäten tätig und erwarb Zusatzqualifikationen. So wirkte er lange als Beratungslehrer an der Berufsschule.

Das Bedürfnis, junge Menschen zu informieren, habe ihn über Jahre hinweg motiviert, jeden Morgen die Main-Post und Die Kitzinger in der Pausenhalle der Berufsschule auszuhängen. Es war ihm sehr wichtig, dass Schüler lernen, ihre Meinung zu vertreten und gute Argumente zu finden.

Auch das Verständnis für andere Kulturen und Religionen förderte Persie bei seinen Schülern. Er habe ihnen viel Verständnis entgegengebracht und Schüler in schwierigen Lebenssituationen oft unterstützt. „Er war eben ein Doktor für alle Fälle“.

Michael Persie ist reiselustig und gesprächsbegeistert, wissen seine Kollegen an der Schule. Jetzt werde er viele Gelegenheiten finden, diese Leidenschaften zu genießen.

Verwandte Artikel

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.