GEISELWIND

Zwölf Anzeigen: Polizei geht gegen Handy-Gaffer vor

Weil bei einer Unfallaufnahme auf der A 3 wieder mit Handys fotografiert wurde, schritt die Polizei ein. Nun müssen einige Gaffer mit Konsequenzen rechnen.
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Gaffer
Weil bei einer Unfallaufnahme auf der A 3 wieder mit Handys fotografiert wurde, schritt die Polizei ein. Nun müssen einige Gaffer mit Konsequenzen rechnen. (Symbolbild) Foto: Berthold Diem

Am Mittwochvormittag kam es auf der A 3 zwischen Kleinlangheim und Schlüsselfeld zu erheblichen Behinderungen des Verkehrs in beiden Fahrtrichtungen. Grund war zum einen ein Unfall in Richtung Frankfurt , bei dem, wie bereits berichtet, ein umgekippter Anhänger die Fahrbahn zwischen Geiselwind und Wiesentheid blockierte und zum anderen ein Pannen-Lkw auf Höhe der Anschlussstelle Geiselwind in Richtung Nürnberg.

Gegen 6 Uhr war wegen eines Reifenschadens ein Lastzug ins Schlingern geraten. Der Anhänger kippte um und blockierte die gesamte Fahrbahn.

Keine Rettungsgasse gebildet

Während der mehrstündigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten beobachteten die Beamten einige Autofahrer, die ihr Handy verbotswidrig benutzten. Insgesamt werden wohl deswegen zwölf Wagenlenker mit einer Anzeige rechnen müssen. Außerdem wird gegen einen Verkehrsteilnehmer, der keine Rettungsgasse gebildet hatte, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der neue Bußgeldkatalog sieht für diesen Verstoß zwei Punkte in Flensburg und mindestens ein Bußgeld von 200 Euro vor.

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Zehn Meter lange Ölspur

Gegen 11 Uhr blieb dann noch innerhalb der Baustelle bei Geiselwind ein Sattelzug mit einem Motorschaden auf dem Verzögerungsstreifen liegen. Eine zehn Meter lange Ölspur verschmutzte zusätzlich den rechten Fahrstreifen in Richtung Nürnberg. Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Geiselwind gelang es zwar schnell, den 40-Tonner in den mit Warnbaken abgesperrten Bereich an der Anschlussstelle zu ziehen. Dennoch musste ein Fahrstreifen für die Reinigungsarbeiten gesperrt werden und die Abfahrt von der Autobahn war eine Zeit lang nicht möglich. Die Folge war ein mehrere kilometerlanger Stau, der zeitweise bis über die Anschlussstelle Wiesentheid hinaus reichte.

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