ALBERTSHOFEN

Zwei Fliegen mit einer Klappe

„Wir schlagen hier zwei Fliegen mit einer Klappe“, erklärte Planer Rudy Laatsch vom Ingenieurbüro Brändlein, als er am Dienstag in der Albertshöfer Ratssitzung die aktuelle Trassenführung für den Vollausbau des so genannten Anglerstegs vorstellte.
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Werden Vergangenheit: Die Schutzmauern vor Bürgern (links im Bild) werden beim Ausbau des Anglerstegs beseitigt und dank Grunderwerb kann die neue Trassenführung vom Main weg verlegt werden. Dadurch kann der Umfang der Leitplanken (rechts) reduziert werden. Foto: Foto: Hartmut Hess

„Wir schlagen hier zwei Fliegen mit einer Klappe“, erklärte Planer Rudy Laatsch vom Ingenieurbüro Brändlein, als er am Dienstag in der Albertshöfer Ratssitzung die aktuelle Trassenführung für den Vollausbau des so genannten Anglerstegs vorstellte. Denn in den Bereichen, in denen die Gemeinde noch Grund erwerben konnte, wurde die Trasse vom Main gerückt und die sich daraus ergebenden Flächen werden begrünt und können als Ausgleichsflächen eingeplant werden.

Durch das Wegrücken vom Main kann der Anglersteg optisch schöner gestaltet und auf eine Leitplanke verzichtet werden, dazu sind weniger Stützmaßnahmen vorzunehmen. Die mainnahe Ortsstraße ist einen Kilometer lang, wird größtenteils drei Meter breit und wurde so konzipiert, „dass sie ziemlich hoch heraus kommt“, wie es Rudy Laatsch formulierte. Die Planung sieht ein Blocksatz-Mauerwerk als Ersatz für die ehemaligen Schutzmauern vor. Die Straße bekommt einen komplett neuen Unterbau und auch die Trag- und Oberschicht ist ausreichend tragfähig. Diese Tragfähigkeit ist Voraussetzung für die Förderung vom Amt für ländliche Entwicklung als kombinierter Weg für die Landwirtschaft und als Radweg. Das Ratsgremium stimmte der Entwurfsplanung zu. Jetzt kann der Plan an die Behörden gehen, um wichtige Zustimmungen abzuklären. Das Projekt soll gemäß der Kostenschätzung eine halbe Million Euro kosten und im Herbst dieses Jahres durchgeführt werden.

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