Wiesenbronn

Zustimmung für Neubau eines Geschäftshauses in der Webergasse

Der Bauantrag für den Neubau eines Geschäftshauses samt Wohneinheit auf der Flurnummer 139 in der Webergasse sorgte für ein Novum in der Dorfgeschichte. Zum ersten Mal wurde ein Antrag gestellt, dem die neue Gestaltungssatzung zugrunde liegt. "Das ist etwas Größeres und es hat viel Mühe gekostet, um der Satzung und den Vorstellungen der Bauwerber Genüge zu leisten", meinte Bürgermeisterin Doris Paul, als die Baupläne auf dem Ratstisch ausgebreitet wurden.
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Der Bauantrag für den Neubau eines Geschäftshauses samt Wohneinheit auf der Flurnummer 139 in der Webergasse sorgte für ein Novum in der Dorfgeschichte. Zum ersten Mal wurde ein Antrag gestellt, dem die neue Gestaltungssatzung zugrunde liegt. "Das ist etwas Größeres und es hat viel Mühe gekostet, um der Satzung und den Vorstellungen der Bauwerber Genüge zu leisten", meinte Bürgermeisterin Doris Paul, als die Baupläne auf dem Ratstisch ausgebreitet wurden.  

Einigung mit Dorfplaner

Bauamtsdezernent Stefan Adam von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) gab eine positive Stellungnahme ab, während Dorfplaner Tom Buchholz sich bezüglich Dachneigung und Fassadengestaltung nicht glücklich zeigte: "Da es sich aber um ein Geschäft handelt, kann eine Ausnahme erteilt werden", verlas Bürgermeisterin Doris Paul aus seinem Schreiben. Sie verwies darauf, dass es in dieser Sache Rücksprache zwischen Dorfplaner und Bauwerber gegeben habe und dass der Bau von Hallen und Scheunen umgeben sei. Reinhard Hüßner sah in dem Vorhaben auch einen Lückenschluss und einen Vorteil für die Gemeinde bei einer guten Geschäftsentwicklung.Der Bauantrag wurde einstimmig befürwortet.

Hüßner möchte auf der Westseite seines Grundstücks in der Badersgasse 4 eine Sandsteinmauer errichten. Bürgermeisterin Doris Paul sprach sich dafür aus, das Mauerwerk auf beiden Seiten sichtbar zu gestalten. Wie das aussehen könnte, veranschaulichte Hüßner mit Bildern verschiedener Mauern in Wiesenbronn. Vier Ratsmitglieder votierten dafür, die Mauer auf der Seite des gemeindlichen Grundstücks zu verputzen, drei waren für das Sichtmauerwerk auf beiden Seiten.

Generalsanierung Mittelschule

Für das weitere Vorgehen zum Flächennutzungsplan der Gemeinde bekommen die Ratsmitglieder noch den Vorschlag des Ingenieurbüros Weimann als Ausdruck zur Verfügung gestellt, um eine Stellungnahme bis zur Novembersitzung abgeben zu können. Aus der Sitzung des Schulverbands Wiesentheid berichtete die Bürgermeisterin, dass die Generalsanierung der Mittelschule samt Trakt für die Mittagsbetreuung rund 13,9 Millionen Euro kosten wird. Der Anteil der Schulverbandsgemeinden beläuft sich auf rund 5,9 Millionen Euro und somit 600 Euro pro Schüler und Jahr in den kommenden 20 Jahren.

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