Wiesenbronn

Zuschuss für Sanierungen auch außerhalb des Altorts

Im Zuge des Städtebauförderprogramms erfahren Sanierungsmaßnahmen im Wiesenbronner Altort eine staatliche Förderung.
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Im Zuge des Städtebauförderprogramms erfahren Sanierungsmaßnahmen im Wiesenbronner Altort eine staatliche Förderung. Damit Anwesen außerhalb des Altortbereichs nicht zu kurz kommen, schlug Bürgermeisterin Doris Paul in der Sitzung des Gemeinderates vor, bei Sanierungen von Häusern mit einem Mindestalter von 50 Jahren im Rahmen des gemeindlichen Förderprogramms einen Zuschuss von 8000 Euro pro Einheit zu gewähren.

Anton Hell plädierte für die Altersgrenze von 40 Jahren, was in etwa einem Generationswechsel entspreche. Reinhard Hüßner wollte die finanzielle Unterstützung mit der Maßgabe verbinden, dass die Gemeinde auch Einfluss auf die Gestaltung habe. Die Bürgermeisterin verwies in dieser Sache darauf, dass die Gestaltungssatzung für den Altort gelte, ansonsten die Förderrichtlinien maßgebend seien "und die Maßnahmen müssen mit dem Dorfplaner abgesprochen werden", so Paul.

Rat nimmt Vorschlag der Bürgermeisterin an

Bei einer Gegenstimme entschied sich der Rat schließlich dafür, den Vorschlag der Bürgermeisterin anzunehmen: 8000 Euro Zuschuss für Häuser außerhalb des Altortbereichs ab einem Alter von 50 Jahren.

Außerdem lagen dem Rat Anträge zur Erstattung der Kosten für die Ferienbetreuung in der Kleinlangheimer Grundschule vor. Nachdem die Kosten stiegen, schlug die Verwaltung vor, den Zuschuss auf 71,25 Euro pro Kind und Feriensaison ohne Mittagessen zu erhöhen, was der Hälfte des Gesamtbetrags entspricht. Der Rat stimmte dem neuen Betrag geschlossen zu.

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