Kleinlangheim

Zuschuss für Feuerwehrführerschein

Markt Kleinlangheim gibt 1500 Euro Zuschuss zum Erwerb des Lkw-Füherscheins, der für Löschfahrzeuge notwendig ist
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Kleinlangheim beteiligt sich an den Kosten, wenn Mitglieder der Feuerwehr den Lkw-Führerschein machen. Foto: Patrick Seeger

Der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr soll auch honoriert werden, darin war sich der Marktgemeinderat in der Sitzung am Dienstagabend einig. Er beschloss einstimmig, einen Zuschuss für den Lkw-Führerschein zu geben, der für das Fahren von Löschfahrzeugen notwendig ist. Auf Vorschlag von Rudi Federsel gibt die Gemeinde zehn Jahre lang einen jährlichen Zuschuss von 150 Euro, also insgesamt 1500 Euro, für einen Aktiven der Wehr, der diesen Schein erwirbt. Der Betrag wird nicht gezahlt, wenn die Person den Lkw-Führerschein vom Arbeitgeber bezahlt bekommt.

Damit liegt Kleinlangheim über den in der VG Großlangheim üblichen Zuschuss von 1000 Euro für den Erwerb des Scheins für Feuerwehr-Fahrzeuge. Den Antrag auf Zuschuss hatte die Kleinlangheimer Feuerwehr gestellt. Im Rat war man sich auch einig darüber, dass mit der finanziellen Unterstützung auch eine gewisse zeitliche Bindung und Übungsbeteiligung einhergehen müsse. Ebenso war sich die Ratsrunde einig, dass auch die alle fünf Jahre erforderliche gesundheitliche Untersuchung, die 100 Euro kostet, übernommen wird. Auch diese Regelung unter der Voraussetzung, dass der Arbeitgeber nicht bezahlt.

Sammelbestellung

Die Feuerwehr hatte zudem den Antrag auf Beschaffung sogenannter Systemtrenner gestellt, die den Rücklauf von Leitungswasser verhindert, wenn der Schlauch an den Hydranten angeschlossen wird. Bürgermeisterin Gerlinde Stier verwies auf die Auflage des Landratsamts zum Einbau der Systemtrenner, damit Verkeimungen und Kontaminierungen verhindert werden. Das Amt will zudem eine Sammelbestellung für die Feuerwehren  durchführen, um einen günstigen Preis zu bekommen. Der liegt bei 845 Euro plus Mehrwertsteuer pro Stück. In Kleinlangheim benötigt man für die Wehren von Kleinlangheim, Atzhausen und Haidt/Stephansberg und für den Bauhof fünf Stück. Die Anschaffung wurde einstimmig beschlossen.

Zwei Gutachten

Aufgrund der von Privatpersonen erwirkten gerichtlichen Verfügung muss die Gemeinde zur Erschließung des Baugebiets Am Graben ein Gutachten für die Schadstoffprognose bei den Bauarbeiten erstellen lassen. Das günstigste Angebot für das Gutachten kam von Hook Farny Ingenieure mit 3213 Euro inklusive Mehrwertsteuer, es wurde einstimmig angenommen. Notwendig wird auch noch ein Gutachten zur Lärmbelastung.

Die Autobahnraststätte Haidt Nord will eine 20 kV-Leitung für den Anschluss einer kundeneigenen Station durch die Firma Enaco verlegen lassen, was einstimmige befürwortet wurde. Ebenso geschlossen stimmte der Rat die Verlegung eines Erdkabels im Ortsteil Stephansberg zur Errichtung einer Trafostation im Zuge des geplanten Rückbaus der Freileitung. "Es ist gut, wenn diese Leitung verschwindet", meinte die Bürgermeisterin dazu. Sie gab bekannt, dass die Straße zwischen Haidt und Schwarzach wieder geöffnet ist.

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