Kitzingen
Programm

Zum ersten Mal ohne Kabarett

Der "Kitzinger Sommer" am Mainufer hinter der Alten Synagoge ist heuer erstmalig ein reines Musik-Festival. Karten sind bereits erhältlich. Zunächst nur 300 Stück.
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Inka Kuchler und Irene Schindele von "Vivid Curls" stehen am Freitag auf der Bühne.  Fotos: pr
Inka Kuchler und Irene Schindele von "Vivid Curls" stehen am Freitag auf der Bühne. Fotos: pr
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Auf ein Wochenende voller selbst gemachter Musik, unterschiedlichster Klangwelten und Überraschungseffekte dürfen sich die Besucher des
5. Kitzinger Sommers von Freitag, 12. Juli, bis Sonntag, 14. Juli, auf dem Festplatz der Alten Synagoge freuen. Zum ersten Mal ist das Open-Air-Festival ein reines Musikfestival. "Wir haben kein Kabarett mehr im Programm. Es gibt so viele Kabarettveranstaltungen. Es macht keinen Sinn mehr, da in Konkurrenz zu stehen", begründet Richard Arndt-Landbeck die Entscheidung.

A-Cappella-Hauptstadt

Los geht es am Freitag, 12. Juli, mit "Vivid Curls" - Dreifachgewinner des Deutschen Rock- und Pop-Preises. Viele ihrer Lieder schreiben Inka Kuchler und Irene Schindele selbst und mischen dabei kraftvollen Folkrock mit Allgäuer Dialekt. "Sie sind Newcomer und in unserer Region noch unbekannte Musiker", sagt Arndt-Landbeck.

Am Samstag, 13.
Juli, teilen sich drei Bands die Bühne der
7. A-Cappella-Nacht. Instrumente haben sie alle keine dabei - außer ihre Stimme. Als Gastgeber machen die Kitzinger "Soundchexx" mit ihrem deutschen und englischen Repertoire und lockeren Sprüchen zwischen den Stücken den Anfang. "Muttis Kinder" stehen anschließend auf der Bühne. Ursprünglich sind sie Schauspieler, vereinen jetzt als Sänger aber Rock und Pop sowie Klassik und Jazz. Höhepunkt des Abends sind die fünf Männer von "Fool Moon" aus Ungarn.In ihrer Heimat sind sie längst Publikumslieblinge, und der Titel ihrer letzten CD lässt bereits erahnen, worauf man sich freuen darf: "GeorgeMichaelJackson5". Die A-Cappella-Nacht ist inzwischen zu einer festen Größe im Kitzinger Kulturprogramm geworden. Ursprünglich entstand sie beim Kitzinger Stadtfest. Zum dritten Mal ist sie inzwischen Teil des Kitzinger Sommers. "Kitzingen ist die A-Cappella-Hauptstadt Unterfrankens", ist Arndt-Landbeck überzeugt.

Melancholische Klänge

Zum Abschluss am Sonntag,
14. Juli, spielen Caro und Andi Obieglo von "Carolin No". Ihre Lieder, die das Ehepaar selbst schreibt, sind meistens melancholisch und intensiv. Multimedial bereichert wird das Konzert durch Videoprojektionen. "Die beiden mischen Folkmusik mit County- und Klassikelementen", beschreibt Arndt-Landbeck.

Bei schlechtem Wetter wird der Kitzinger Sommer übrigens nicht abgesagt. Sollte es regnen, werden alle Veranstaltungen in die Alte Synagoge verlegt, in der rund 300 Plätze zur Verfügung stehen. Deshalb werden im Vorverkauf jetzt zunächst nur 300 Karten verkauft. Am Mittwoch vor dem Kitzinger Sommer wird laut Arndt-Landbeck dann entschieden, ob das Festival drinnen oder draußen stattfindet. Auf dem Festplatz können 1000 Besucher zusammen feiern, tanzen und singen. "Der Platz bietet ein einmaliges Ambiente", meint Thomas Most. Organisiert wird das Open-Air-Festival in Zusammenarbeit des Stadtmarketing-Vereins und der städtischen Kulturarbeit der Alten Synagoge. Sie verfolgen mit dem Kitzinger Sommer beide dasselbe Ziel: "Unser Anspruch ist es, selbst komponierte Musik zu bieten, keine Coverbands", sagt Arndt-Landbeck.

Termine Das Open-Air-Festival "Kitzinger Sommer" findet von Freitag, 12. Juli, bis Sonntag, 14. Juli. Einlass und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn jeweils um 19.30 Uhr hinter der Alten Synagoge statt.

Karten Karten sind ab sofort im Vorverkauf im Reiseland (Marktstraße 28), im Internet unter www.kitzinger-sommer.de oder an der jeweiligen Abendkasse erhältlich.


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