Es wird keinen Fußgängerüberweg über die Staatsstraße in Großlangheim geben. Nachdem diese Querungshilfe bereits bei einem Ortstermin mit den zuständigen Behörden 2014 abgelehnt worden ist, bestätigte das nun auch eine Verkehrszählung, wie Bürgermeister Karl Höchner in der Gemeinderatssitzung am Montagabend bekannt gab.

In der Spitzenstunde von 7 bis 8 Uhr, so ein Schreiben des Landratsamts, wurden am 16. Oktober 2014 insgesamt 24 Fußgänger und 411 Fahrzeuge gezählt – zu wenige für den Bau eines Zebrastreifens. Die Gemeinde wird die Lage weiter beobachten.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Der Spielplatz erhält ein neues Gerät, der Gemeinderat folgte bei seinem Beschluss der Empfehlung einer Elterninitiative. Angeschafft wird eine Seilpyramide mit vier Metern Höhe für knapp 7000 Euro, die von mehreren Kindern gleichzeitig genutzt werden kann. Die Initiative bezuschusst die Anlage mit 3000 Euro, Geld aus dem Erlös des Second-Hand-Basars. Vier Wochen wird die Lieferzeit betragen, „wenn sie da ist, wird sie vom Bauhof aufgestellt“, so Höchner.

• „Für uns ist das unproblematisch, wir sind nicht tangiert“, sagte Höchner zur Änderung des Bebauungsplans Am Geisberg durch die Gemeinde Wiesenbronn.

• Werner Pfannes darf in seinem Garten eine Unterstellmöglichkeit bauen.

• Gegen die neue Natura 2000-Richtlinie, einem Netz von Schutzgebieten innerhalb der EU, legt die Gemeinde in einigen Bereichen Widerspruch ein. Davon betroffen sind vor allem Wege, die bislang außerhalb der Schutzgebietsgrenzen lagen.