Marktbreit

Zirkus Gymnelli: Perfekte Show zeigt Akrobatik vom Feinsten

Unter dem Motto „Reise nach Fantasia“ fanden in der Turnhalle des Gymnasiums Marktbreit gleich drei große Aufführungen des Schulzirkus Gymnelli statt.Etwa 150 Personen waren beteiligt, als es traditionsgemäß „Manege frei“ hieß. Ein eingespieltes Team aus Akrobaten, Schauspielern, Helfern, Trainern, Bühnentechnikern und Requisiteuren arbeitete so präzise wie das Räderwerk einer Uhr und beeindruckte das Publikum mit einer professionellen Zirkusshow.Mit Kraft, Ausdauer und Geschick zeigten sie einen Abend lang, was Fantasie befeuert: das Leichte, das Spielerische und das schier Unglaubliche.
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Unter dem Motto „Reise nach Fantasia“ fanden in der Turnhalle des Gymnasiums Marktbreit in der vergangenen Woche die drei großen Aufführungen des Schulzirkus Gymnelli statt. Foto: Friederike Knobling
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Unter dem Motto „Reise nach Fantasia“ fanden in der Turnhalle des   Gymnasiums Marktbreit gleich drei große Aufführungen des Schulzirkus Gymnelli statt. Etwa 150 Personen waren beteiligt, als es traditionsgemäß „Manege frei“ hieß. Ein eingespieltes Team aus Akrobaten, Schauspielern, Helfern, Trainern, Bühnentechnikern und Requisiteuren arbeitete so präzise wie das Räderwerk einer Uhr und beeindruckte das Publikum mit einer professionellen Zirkusshow. Mit Kraft, Ausdauer und Geschick zeigten sie einen Abend lang, was Fantasie befeuert: das Leichte, das Spielerische und das schier Unglaubliche.

Motto in Form einer Geschichte

Wie jedes Jahr hatte sich die Zirkusgruppe für ihre Aufführung ein Motto in Form einer Geschichte gegeben:  Hoch über der Manege, fast wie in einem Schwalbennest, thront der Zauberer Merlin in einer Art verwunschener Bibliothek, in der sich die Werke der fantastischen Literatur aus aller Welt befindet. Und die sind auch nötig, denn die Welt, so erzählt es die Geschichte, wurde ihrer Fantasie beraubt. Sie wird in einem riesigen Schloss gefangen gehalten und wartet dort auf ihre Befreiung. Hier wohnen Schneewittchen, Tarzan, Donald Duck, die Schöne, das Biest, die Eisprinzessin Elsa und viele andere bekannte Märchenfiguren. Für sie alle wurde eine aufwändig gestaltete Zirkusnummer einstudiert.

Federleicht und zauberhaft turnen Elfen auf dem Rhönrad durch den Wald Peter Pans, in dem auch Riesen wohnen. Mädchen auf langen Stelzen, unter flatternden Hosenbeinen versteckt, jonglierten mit Bällen und Tüchern. Auch Aladin befand sich im Schloss, deshalb zeigten Artistinnen mit goldenen Pluderhosen eine atemberaubende Leiterakrobatik. Als 101-Dalmatiner sausten in weißen, schwarz gefleckten Turnanzügen Einradfahrerinnen und -fahrer in immer neuen Formationen durch die Manege. 

24 Zirkusnummern vom Feinsten

Weit über den Köpfen des Publikums, nur von einem einzelnen Spot beleuchtet, präsentierten zwei Cinderellas die Kunst des Aerial Yogas: In komplizierten Knoten und Schlingen wanden sie sich mit dem Tuch immer höher, um sich dann scheinbar ins Nichts fallen zu lassen. Diabolos, Devil-Sticks und Bälle sausen wie Vögel durch den Wald Robin Hoods. Und als der berühmte Räuber und Wohltäter den Bedürftigen zu essen gibt, lassen die ihre Teller hoch über ihrem Kopf auf Stäben tanzen.

In insgesamt 24 Zirkusnummern präsentierten die jungen Artistinnen und Artisten unter der Leitung von Friederike Knobling und  Susi Samson wieder Zirkuskunst vom Allerfeinsten. Iñaki Urkiaga und Christl Franzek hatten die Nachwuchsakrobaten im Unterstufenzirkus trainiert.

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