NENZENHEIM

Zimmerei probt den Ernstfall

Der Spänebunker einer Zimmerei in Nenzenheim war am Sonntag in Brand geraten – allerdings nur als Objekt der Stadtteilübung der Feuerwehr Iphofen.
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Eine Zimmerei in Nenzenheim war Übungsobjekt bei der Stadtteilübung der Iphöfer Feuerwehr. Foto: Foto: Carmen Lechner

Brand in der Nenzenheimer Zimmerei Hartmann: Am Sonntag war im Spänebunker der Schreinerei Feuer ausgebrochen, zwei Personen wurden im Gebäude vermisst. Gleichzeitig war ein Staplerfahrer so erschrocken, dass er eine weitere Person überfahren hatte. Ein wahres Horror-Szenario, das gottseidank alles nur für die diesjährige Stadtteilübung der Iphöfer Feuerwehr in Nenzenheim aufgebaut wurde.

36 Kameraden waren mit sieben Fahrzeugen dabei den gesamten Sonntagvormittag im Einsatz, um den Ernstfall zu proben. Gemeinsam mit den Nenzenheimer Kameraden wurde die Personensuche unter schwerem Atemschutz begonnen, außerdem wurde von beiden Wehren ein Löschangriff von vier Seiten aufgebaut. Die Mannschaft des Iphöfer Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs befreite unterdessen die unter dem Stapler eingeklemmte Person mithilfe von Büffelwinde und Hebekissen.

Das Fazit der Iphöfer Wehr: Die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren klappte problemlos, die Übungsziele wurden zügig und ohne größere Mängel erreicht. Bei einer gemeinsamen Brotzeit im Feuerwehrsaal wurden die Ergebnisse besprochen und die Kameradschaft vertieft.

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