DETTELBACH

Zeichen der Partnerschaft mit Rufina

Dettelbach hat nun ein weiteres Rathaus, allerdings nur als Ölgemälde. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft übergab jetzt das Bild des italienischen Künstlers Alessandro Parrini an Bürgermeister Reinhold Kuhn.
Artikel drucken Artikel einbetten
Leihgabe: Ein Ölgemälde des italienischen Malers Alessandro Parrini vom Dettelbacher Rathaus überreichten Rosaria Sabetta-Fuß und Albert Fuß (rechts) von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Dettelbach an Bürgermeister Reinhold Kuhn. Foto: Foto: DEPPISCH

Dettelbach hat nun ein weiteres Rathaus, allerdings nur als Ölgemälde. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft übergab jetzt das Bild des italienischen Künstlers Alessandro Parrini an Bürgermeister Reinhold Kuhn.

Im Juni 2011 weilte eine Delegation aus Dettelbachs italienischer Partnerstadt Rufina in Franken. Darunter war auch eine Gruppe von Malern, die während des Aufenthalts Dettelbacher Motive auf der Leinwand festhielten. Diese Bilder, die in der kurzen Zeit meist über den Status von Skizzen oder Entwürfen nicht hinaus kamen, stellten die Künstler in den Folgemonaten in ihrer Heimat fertig.

In Rufina durften die italienische Öffentlichkeit und auch eine Besuchergruppe der Deutsch-Italienischen Gesellschaft aus Dettelbach die Werke anlässlich einer Ausstellung über Pfingsten 2012 in ihrer endgültigen Fassung bewundern. Während einer Festveranstaltung überreichte Rufinas Bürgermeister Mauro Pinzani das Gemälde von Alessandro Parrini – er ist stellvertretender Vorsitzender des Künstlervereins Rufina und akademischer Maler – an Rosaria Sabetta-Fuß, der Dettelbacher Präsidentin der Deutsch-Italienischen Gesellschaft. Das Motiv ist eine der am häufigsten gemalten und fotographierten Ansichten von Dettelbach, nämlich das Historische Rathaus mit der vorgelagerten Bachpartie.

Dieses Ölgemälde überreichten nun Rosaria Sabetta-Fuß und Albert Fuß im KuK als Leihgabe an Bürgermeister Reinhold Kuhn. „Das Zeichen, das Künstler aus der Partnerstadt Rufina in der Toskana für die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Städten setzen wollen, lässt an Sichtbarkeit und Farbigkeit kaum etwas zu wünschen übrig“, stellte Albert Fuß fest. Für das Bild gibt es noch keinen festen Ort. Es wird aber, so Kuhn, wahrscheinlich im Verwaltungsgebäude einen Platz finden, gibt es doch dort bereits ein weiteres Gemälde von Parrini, das eine italienische Landschaft zeigt.

Kuhn sagte, er sei erfreut darüber, dass auch die Jugend in die Partnerschaft mit einbezogen wird und spielte damit auf die Studienreise von Schülern des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach nach Rufina und Florenz unter der Leitung von Sabetta-Fuß im Juli dieses Jahres an. Infolge der Unterstützung durch die Stadt Rufina sei diese Reise ein „außergewöhnliches und unvergessliches“ Erlebnis gewesen, ist Albert Fuß überzeugt, konnten doch Bibliotheken und Sammlungen besucht werden, die für Touristen sonst nicht zugänglich sind.

Der Bürgermeister bedankte sich bei der Deutsch-Italienischen Gesellschaft sowohl für die Überbringung des Bildes als auch für die zahlreichen Impulse zur Förderung der Partnerschaft. Er wünsche sich, so Kuhn, dass im nächsten Jahr eine Bürgerfahrt nach Rufina zustande kommt. Vorher aber noch, nämlich am 8. Dezember, sei der Besuch einer Delegation aus Rufina in Dettelbach geplant.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.