Wiesentheid

Wolkenbruch beim Maibaum-Straßenfest in Wiesentheid

Nachdem der erste gemeinsame Wiesentheider Maibaum großen Zuspruch fand, gab es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinschaftliche Birke.
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Offiziell zum Sturz gebracht: Der Maibaum in Wiesentheid.

Nachdem der erste gemeinsame Wiesentheider Maibaum im letzten Jahr bei allen Beteiligten und auch bei der Bevölkerung großen Zuspruch fand – gab es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinschaftliche Birke, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Aufgestellt ihn hatten traditionell am letzten Tag im April unter den Klängen des Musikvereins die Sportvereine, die Feuerwehr, die Siedlungsgemeinschaft 18-Äcker.

Dieser wurde nun genau am letzten Tag im Mai wieder eingelegt. Traditionell damit verbunden ist schon seit vielen das Straßenfest in der Siedlung 18-Äcker in Wiesentheid. Am späten Nachmittag drohte jedoch die Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen – denn dicke dunkle Wolken zogen über Wiesentheid. Doch die Helfer und auch die Besucher ließen sich von dem kurzen, aber doch recht heftigen Gewitterschauer, nicht beeindrucken im Gegenteil – alle ruckten zusammen, so dass jeder ein trockenes Plätzchen unter dem Zelt oder einem der vielen Sonnenschirme fand.

Als die dunklen Wolken weiter gezogen waren, konnte bei hochsommerlichen Temperaturen weiter gefeiert werden. Ebenfalls Tradition bei diesem Fest, ist die Schätzung der Länge der Maibaumes verbunden mit einem Gewinnspiel, bevor er gefällt wird. Mit der Motorsäge wurde der Baum offiziell zum Fallen gebracht und unter der notariellen Aufsicht von Bürgermeister Dr. Werner Knaier die Länge ermittelt. Das Metermaß zeigte in diesem Jahr die stattliche Länge von 16,75 Metern an.

Zuvor hatten alle Besucher die Möglichkeit eine Schätzung auf einem Zettel abzugeben. Das beste Augenmaß hatte in diesem Jahr Gertrud Schmidbauer mit 16,82 Meter. Sie bekam als ersten Preis ein Essen und eine Flasche Wein nach Wahl. Ebenfalls ziemlich nah dran war auf dem zweiten Platz Klaus Heilmann, er erhielt dafür eine Flasche Wein – dicht gefolgt von Niklas Ruppert, der mit 16,63 Meter ebenfalls ein gutes Gespür für die Länge des diesjährigen Maibaumes hatte und dafür ein Essen nach Wahl gewann.

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