VOLKACH

Wo das Funkloch nervt

Trotz geballter Technik sind Smartphones und Handys immer noch Kommunikationsgrenzen gesetzt – in den Funklöchern. Eine Sendeleistung im oder nahe dem Nullbereich gibt's beispielsweise in Krautheim, Rimbach, und Teilen von Obervolkach.
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Handy Symbolbild Foto: dpa

Trotz geballter Technik sind Smartphones und Handys immer noch Kommunikationsgrenzen gesetzt – in den Funklöchern. Eine Sendeleistung im oder nahe dem Nullbereich gibt's beispielsweise in Krautheim, Rimbach, und Teilen von Obervolkach. Vor allem beim Netzanbieter Telekom. Der könnte was dagegen tun, plant aber laut einer E-Mail an die Stadt vorerst keine Verbesserung der Situation.

Wie nervig das Loch im Funknetz ist, machte jüngst ein Anrufer aus Krautheim deutlich. Dessen Beschwerde kann der Krautheimer Stadtrat Dieter Söllner gut verstehen. Wer im Netz der Telekom unterwegs sei, habe im Ort nur an einzelnen Stellen Empfang. Was laut Söllner im Ort funktioniert, ist das Netz des Anbieters O2.

Um den Ärger wegen der Funklöcher zu beenden, ging die Stadt von sich aus in die Offensive. In einem Schreiben an die Telekom schlug Bürgermeister Peter Kornell drei Standorte für Sender vor, die eine „Funknetzabdeckung“ der Ortsteile Obervolkach, Gaibach, Krautheim, Rimbach und Eichfeld erreichen könnten. Das Schreiben vom März stieß in der Abteilung technische Planung der Deutschen Telekom auf positive Resonanz. Vor allem das vorgeschlagene Grundstück nordöstlich von Volkach „wäre geeignet, um eine deutliche Versorgungsverbesserung zu erreichen“, so die Anwort.

Die Telekom schraubte in der gleichen Mail ihre Erwartungen und die der Stadt vorerst auf Null herunter: „Leider haben wir aktuell keine Freigabe für die Planung dieses möglichen Mobilfunkstandortes bekommen.“ Damit bleibt Krautheim mit dem Rest drum herum im Funkloch der Telekom – zumindest vorerst.

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