Nordheim

Winzer und Kommunalpolitiker: Erwin Molitor feierte 80.

Erwin Molitor, Winzer aus Nordheim, feierte am 11. Oktober seinen 80. Geburtstag. "Immer Kopf hoch und nach vorne schauen", ist sein Lebensmotto.
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Erwin Molitor aus Nordheim (links) feierte 80. Geburtstag. Bürgermeister Guido Braun gratulierte im Namen der Gemeinde. Foto: Foto Walter Braun

Erwin Molitor, Winzer aus Nordheim, feierte am 11. Oktober seinen 80. Geburtstag. "Immer Kopf hoch und nach vorne schauen", ist sein Lebensmotto.

Der Sohn von Ernst und Klothilde Molitor blickt auf ein arbeitsreiches Leben zurück. Schon von frühester Jugend an war Erwin Molitor mit den Arbeiten im Weinbaubetrieb vertraut. Vater Ernst war im Zweiten Weltkrieg gefallen, so war es "für mich als Ältesten selbstverständlich, meine Mutter und meinem Onkel bei der Arbeit zu unterstützen", erzählt Molitor.

Dadurch standen die schulischen Aufgaben nicht immer im Vordergrund, doch Molitor nahm es für seinen Traumberuf in Kauf. Der begeisterte Winzer besuchte 1957 die Weinbaufachschule in Veitshöchheim und nutzte in Seminaren die Möglichkeit der Fortbildung. 1961 heiratete er Tilli Schiffmayer aus dem Dettelbacher Stadtteil Brück. Sie verstarb im Mai dieses Jahres.

Jahrzehnte im Einsatz für die Gemeinde

Auch in  seiner Heimatgemeinde engagierte sich der Jubilar vielfältig. Seit 55 Jahren gehört er den Nordheimer Feldgeschworenen an. 22 Jahre davon als Orts-Obmann. Außerdem war er Mitglied im Kreisausschuss und wurde 2018 zum Ehrensiebener ernannt. Während seiner Dienstjahre wurden fünf Flurbereinigungsprojekte und drei Bauland-Umlegungen in Nordheim realisiert.

Molitor gehörte 18 Jahre lang dem Gemeinderat an, war 60 Jahre aktives Mitglied des Männergesangvereins, engagierte sich 23 Jahre lang beim Roten Kreuz und beteiligte sich 18-mal an der Wallfahrt nach Vierzehnheiligen.  

"Die Familie muss zusammenstehen"

"Die Familie muss zusammenstehen", betont der Jubilar, der sich in seiner Freizeit unter anderem als Baumeister von Wand- und Mauerverkleidungen betätigte. 1999 übergab er den Betrieb an seine Söhne Ernst und Thomas, die neben den Töchtern Roswitha, Silvia und Elke sowie elf Enkeln und drei Urenkeln zu den Gratulanten zählten. Im Namen der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Guido Braun Glückwünsche.

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