Segnitz

Winterpause im Segeum

Das prähistorische Museum in der alten Schule in Segnitz geht in die Winterpause. Für das Museumsteam heißt das aber nicht Ruhephase, es laufen nämlich bereits die Vorbereitungen für den Auftakt am 5. Januar 2020 und für eine eventuelle Museumserweiterung.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Segnitzer Missionar Johann Georg Krönlein und die von ihm erbaute Evangelisch-Lutherische Kirche von Berseba in Namibia war Thema von Ausstellungen und Vorträgen im Segeum. Foto: Norbert Bischoff

Das prähistorische Museum in der alten Schule in Segnitz geht in die Winterpause. Für das Museumsteam heißt das aber nicht Ruhephase, es laufen nämlich bereits die Vorbereitungen für den Auftakt am 5. Januar 2020 und für eine eventuelle Museumserweiterung.

Bei der Saisonabschlussversammlung des Museumsteams und seiner Mitarbeiter konnten Bürgermeisterin Marlene Bauer und Museumsleiterin Renée Fröhlich am Freitagabend den zahlreichen Helfern von einem sehr erfolgreichen Museumsjahr berichten.

So habe sich das Konzept mit Museumsfilm, Museumscafé, Sonderausstellungen und Vorträgen erneut bewährt. Besonders die Ausstellungen "Namibia – Eindrücke zur Geschichte und Mission" und "Von Segnitz in die Welt – Flucht nach Segnitz, Auswanderer, Flüchtlinge und Missionare" hätten für einen regelrechten Besucheransturm gesorgt.

Chance auf eine Erweiterung des Museums um eine "Krönleinstube"

Auch der Internationale Museumstag und die Kulturzeichen des Landkreises, an denen das Segeum unter dem Motto „Von Segnitz nach Südwest“ beteiligt war, konnte ebenfalls einen regen Zulauf verbuchen. Insgesamt wurden, so das Museumsteam, während der Öffnungszeiten von Januar bis November rund 500 Besucher im Segeum gezählt. Sehr gut besucht waren auch die Vorträge über Namibia, über die Kamelreiter der deutschen Schutztruppe in Südwestafrika und über den aus Segnitz stammenden Missionar und Sprachforscher Johann Georg Krönlein.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt kündigt sich für das Segeum durch die Aktionen im „Segnitzer Namibiajahr“ an: Der Missionar Walter Moritz hat dem Museum seine afrikanischen Exponate und seine Krönleinsammlung als Dauerleihgabe angeboten. Das Museumsteam sieht hier nun die Chance einer Museumserweiterung, eventuell in Form einer „Krönleinstube“, in der der Missionar Krönlein, sein Lebenswerk und die Verbindung seines Heimatortes Segnitz mit Südwestafrika/Namibia herausgestellt werden sollen.

Öffnungszeiten des Segeums: 5. Januar bis 15. November, Sonntag von 14 bis 17 Uhr und ganzjährig nach Vereinbarung unter Tel.: (09332) 9458. Museumscafé jeden ersten Sonntag im Monat.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren