SEGNITZ

Winterpause im Segeum Segnitz

Das prähistorische Museum in der alten Schule in Segnitz geht nun in die Winterpause. Für das Museumsteam heißt das aber nicht Ruhephase. d.
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Spurensuche weltweit lautete 2017 der Titel beim Internationalen Museumstag in Segnitz. Verschiedene Reenactmentgruppen entführten die Besucher dabei in Welt der Steinzeitmenschen, der Merowinger und der Indianer. Foto: Foto: Bischoff

Das prähistorische Museum in der alten Schule in Segnitz geht nun in die Winterpause. Für das Museumsteam heißt das aber nicht Ruhephase. Es laufen nämlich bereits die Vorbereitungen für den Auftakt am 14. Januar 2018, der wieder mit einer Sonderausstellung in die neue Saison einführen wird.

Erfolgreiches Jahr

Bei der Saisonabschlussversammlung des Museumsteams und seiner Mitarbeiter konnten Bürgermeisterin Marlene Bauer und Norbert Bischoff vom Museumsteam den zahlreichen Helfern von einem sehr erfolgreichen Museumsjahr berichten. So hat sich das Konzept mit Museumsfilm, Freigelände, Museumscafé und Sonderausstellung ein weiteres Mal sehr bewährt. Besonders die Ausstellungen „Die ersten Franken am Maindreieck“, „Von Segnitz in die Welt“ und „Feldgeschworene in Franken“ sorgten für einen regelrechten Besucheransturm.

Reger Zulauf

Auch der Internationale Museumstag, an dem das Segeum unter dem Motto „Spurensuche weltweit“ beteiligt war, konnte ebenfalls einen regen Zulauf verbuchen. Insgesamt wurden, so das Museumsteam, während der Öffnungszeiten von Januar bis November rund 700 Besucher im Segeum gezählt. Verschiedene Gruppenführungen und der Kreisheimattag führten weitere Besucher ins Museum. Sehr gut besucht waren auch die sechs Vortragsabende im Rahmen der 875-Jahrfeier von Segnitz, die stets für ein volles Haus sorgten.

Pause wird genutzt

Das Museumsteam nutzt die Winterpause für die Ausarbeitung der neuen Sonderausstellung. Zum Saisonauftakt geht es mit dem Thema „Freiheit im Glauben – Reformation und Zeugnisse evangelischen Lebens“ um die Segnitzer Reformation und um Gegenstände, die im Laufe der Jahrhunderte das evangelische Leben dokumentieren. Die Ausstellung wird vom 14. Januar bis zum 18. März 2018 zu sehen sein.

Öffnungszeiten: 14. Januar bis 18. November, Sonntag von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. (0 93 32) 94 58. Museumscafé jeden ersten Sonntag im Monat.

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