WIESENTHEID

Wiesentheid gibt Gas im Internet

Von der Förderung des Freistaats Bayern profitiert auch die Gemeinde Wiesentheid beim Breitband-Ausbau. So erhält die Kommune für den Ausbau des Netzes in Geesdorf und die von dort aus zu legende Glasfaser-Leitung nach Untersambach einen Fördersatz von 70 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 246 000 Euro. Das bedeutet, dass der Markt 74 000 Euro aus seinen Finanzen aufwenden muss, den Rest übernimmt der Freistaat. Der Ausbau der Leitungen in Geesdorf und Untersambach soll zwischen dem 15. September und dem 15. November vonstatten gehen.
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Großzügiger Fördersatz: Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier (von links) holte sich den Bescheid in München bei Staatsminister Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker. Foto: Foto: Bayerischer Landtag

Von der Förderung des Freistaats Bayern profitiert auch die Gemeinde Wiesentheid beim Breitband-Ausbau. So erhält die Kommune für den Ausbau des Netzes in Geesdorf und die von dort aus zu legende Glasfaser-Leitung nach Untersambach einen Fördersatz von 70 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 246 000 Euro. Das bedeutet, dass der Markt 74 000 Euro aus seinen Finanzen aufwenden muss, den Rest übernimmt der Freistaat. Der Ausbau der Leitungen in Geesdorf und Untersambach soll zwischen dem 15. September und dem 15. November vonstatten gehen.

Die Fahrt nach München, die Bürgermeister Werner Knaier Ende Juli zusammen mit seinem Amtskollegen Karl Höchner aus Großlangheim unternahm, hat sich also gelohnt. Denn zusätzlich zum Ausbau der Ortsteile wurde eine Unterstützung für die Verbesserung der Situation in Wiesentheid, Feuerbach und Reupelsdorf signalisiert. Nach Abruf der Förderung für Geesdorf und Untersambach bleiben der Kommune noch Fördergelder von bis zu 420 000 Euro.

Damit hat Wiesentheid noch einiges in der Hinterhand, um das Internet schneller zu machen. Während Feuerbach derzeit über eine Funklösung versorgt wird, ist die Situation in Wiesentheid und Reupelsdorf einfacher. In Wiesentheid müssten nur die bestehenden Schaltkästen größer dimensioniert werden, um eine größere Leistung zu gewährleisten. Bis zu 100 Megabit will Bürgermeister Knaier dann für den Hauptort erreichen. „Wir sind dabei, die Förderanträge zu erstellen“, teilte er mit. Auch in Reupelsdorf sind bereits Vorkehrungen getroffen. Das Ganze muss für Mobilfunkanbieter ausgeschrieben werden, wobei die Chancen auf Glasfaserkabel gut stehen dürften. Knaier rechnet damit, dass bereits kommendes Jahr Wiesentheid und die beiden anderen Ortsteile noch schneller auf der Datenautobahn unterwegs sein können.

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