Wiesenbronn

Wiesenbronns Bürgermeisterin ist zuversichtlich

Die Erste Sitzung des Gemeinderats im neuen Jahr handelte unter anderem von den Erwartungen an das Städtebauförderprogramm.
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Bei der ersten Sitzung des Wiesenbronner Gemeinderats im neuen Jahr zeigte sich Bürgermeisterin Doris Paul zuversichtlich, dass die diesjährigen Vorhaben gemeinsam angepackt und gelingen werden.

Der Rat richtete den Blick auch auf kommende Jahre, in denen es auch darum geht, im Zuge des Städtebauförderprogramms die Weichen für die Zukunft und für ein lebenswertes Dorf zu stellen. Er trifft sich deshalb am 3. Februar zu einem Workshop, bei dem es nicht nur um Vorstellungen zu den Eckpunkten des Förderprogramms, sondern auch um das Anwesen Hauptstraße 13 geht.

Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass bei den ersten Ideen zur Umgestaltung des Wohnhauses dieses ehemaligen Bauernhofs an Nutzung für Vereine und Tourismus gedacht wurde, während man derzeit im Rat den Schwerpunkt eher als Treffpunkt sieht.

Bürgerwerkstatt im Februar

Als „Zukunftsvision“ bezeichnete die Bürgermeisterin die weiteren Überlegungen zu einem genossenschaftlichen und altersgerechten Wohnen in den benachbarten Anwesen.

Reinhard Hüßner sah es als wesentlichen Punkt an, dass bei den Vorhaben des Planungsbüros zu Projekten im Rahmen des Städtebauförderprogramms die Vorschläge des Gemeinderats „und nicht die des Architekten“ vorrangig behandelt werden.

Daher solle auf Bürger gehört werden, was die möchten. Gelegenheit dazu gibt es am 1. Februar, wenn alle interessierten Bürger zur Bürgerwerkstatt geladen sind. Bei der könnte auch die Abgrenzung für die Bereiche festgelegt werden, die unter das Förderprogramm fallen, regte die Bürgermeisterin an. Nach der Festlegung des Geltungsbereiches gebe es dann die Möglichkeit, „einen alten Bestand, der eine neue Wirkungsstätte erhalten soll, über das Städtebauförderprogramm laufen zu lassen“.

„Lebensgefährliche Zufahrt“

Einige Landwirte stellten Antrag auf Erstellung einer Überfahrt zu den Feldern im Bereich des Erlenwäldchens. Sie verwiesen in ihrem Schreiben auf die „lebensgefährliche“ Zufahrt von der Casteller Straße her, weshalb die Ein- und Ausfahrt von der Rüdenhäuser Straße her erfolgen sollte.

Die Bewirtschafter erklärten sich auch bereit, bei der Verlegung der Betonrohre für die Überfahrt über den Graben Eigenleistung zu erbringen. Bürgermeisterin Doris Paul hatte in dieser Sache schon beim Landratsamt nachgefragt und die Antwort erhalten, dass die bisherige Einfahrt beseitigt werden könne, allerdings müsste das Wasserwirtschaftsamt zur Verrohrung des Grabens befragt werden. Der Rat stimmte geschlossen für die Verlegung der Zufahrt.

Von der Ernte im gemeindlichen Wengert berichtete die Bürgermeisterin, dass 1356 Kilogramm bei 86 Öchsle gelesen wurden, was etwa 1000 Liter Wein ergeben werde. Nachdem ein Teil des Gemeindeweinbergs im vergangenen Jahr an der RAK-Aktion (Verteilung von Duftstoffkapseln zur Verwirrung von Schädlingen) beteiligt wurde, sollen in diesem Jahr auch die Wiesenbronner Weinberge im Bereich des Wachhügels an der Aktion teilnehmen, regte die Bürgermeisterin an.



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