KITZINGEN

Wie wird das neue Stadtteilzentrum genutzt?

Das rund 2,5 Millionen Euro teure Stadtteilzentrum in der Kitzinger Siedlung steht kurz vor der Fertigstellung.Heute geht es ab 18.45 Uhr im Finanzausschuss um das Nutzungskonzept.
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Vor der Generalsanierung: Das katholische Pfarrheim St. Vinzenz soll zum Stadtteilzentrum für die Siedlung umgebaut werden. In dem wird dann auch ein Jugendtreff unterkommen. Foto: Foto: Siegfried Sebelka

Das rund 2,5 Millionen Euro teure Stadtteilzentrum in der Kitzinger Siedlung steht kurz vor der Fertigstellung. Im Herbst soll das Bürgerzentrum mit Jugendtreff im ehemaligen Pfarrheim St. Vinzenz eröffnet werden. An diesem Donnerstag geht es in der Sitzung des Finanzausschusses ab 18.45 Uhr um das Nutzungskonzept und die Mietkonditionen.

Dem Ausschuss liegt ein aktualisiertes Nutzungskonzept „für das öffentlich zugängliche Haus für alle Bürger und Interessenten“ vor. Das Gebäude wird danach durch zwei städtische Kern-Mieter (JungStil, Quartiersmanagement) genutzt. Zusätzliche regelmäßige Mieter sind soziale Beratungs- und Begegnungsstellen. Zudem stehen die Räume für Vereine und Institutionen zur Verfügung, „die einen wichtigen Beitrag für das soziale und kulturelle Zusammenleben leisten“. Das Gebäude steht auch offen für eine private Nutzung. Vor allem der große Veranstaltungssaal sei ein Angebot für viele Gruppen, auch außerhalb der Siedlung. Insgesamt heißt es, das Nutzungsinteresse sei schon jetzt sehr groß, die Art der Nutzung könne sich aber jederzeit ändern.

Deshalb soll der Ausschuss, wie in acht Tagen der Stadtrat auch, auf einen Beschluss verzichten und das Konzept lediglich zur Kenntnis nehmen. Es bleibe die Aufgabe der Stadt, des Referenten für die Soziale Stadt und des Quartiermanagers, das neue Zentrum zu beleben. Beschließen soll der Ausschuss die Bedingungen, zu denen die Räume vermietet werden sollen.

Buddental soll erweitert werden

Daneben geht es im Ausschuss um die Erweiterung des Baugebiets Buddental an der Keltenstraße (Richtung Klinik Kitzinger Land). Der Verwaltungs- und Bauausschuss hatte die Änderung des dort geltenden Bebauungsplans bereits beschlossen. Das neue Baugebiet wäre rund 7000 Quadratmeter groß und würde zehn Grundstücke zwischen 560 und 800 Quadratmetern bieten. Die Erschließung könnte im Frühjahr 2016 beginnen. Damit die neuen Bauplätze entstehen können, muss der Finanzausschuss zur Erschließungsmaßnahme Ja sagen. Kanal, Straße und Nebenkosten werden sich auf rund 173 000 Euro summieren.

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