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Buchbrunn

Wie die Tagespflegeeinrichtung in Buchbrunn aussehen könnte

Der aktuelle Stand beim Aufbau einer Tagesbetreuung und die Ergänzung der Straßenbeleuchtung Am Falter und in der Zollengasse standen im Brennpunkt der Gemeinderatssitzung in Buchbrunn am Donnerstag.
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So sieht die Tagespflegeeinrichtung mit barrierefreien Wohnungen im Entwurf aus. Foto: KEG-Projektentwicklung, Sendelbach-Architekten

Der aktuelle Stand beim Aufbau einer Tagesbetreuung und die Ergänzung der Straßenbeleuchtung Am Falter und in der Zollengasse standen im Brennpunkt der Gemeinderatssitzung in Buchbrunn am Donnerstag.

Bürgermeister Hermann Queck hatte angeregt, nach Abschluss der Ausbauarbeiten an der Hauptstraße, die festgestellten Ausleuchtungsmängel durch weitere Straßenlampen zu beheben. Dazu legte die Main-Donau-Netzgesellschaft Angebote vor.

Am Falter wird eine weitere Laterne zum Angebotspreis von 1982 Euro aufgestellt. Für die Zollengasse legte die Gesellschaft auf Vorschlag des Bürgermeisters eine durchgehende Ausleuchtung mit sieben Straßenlampen vor. Doch nach eingehender Debatte beschloss der Gemeinderat, die vollständige Ausleuchtung der Gasse auch aus Kostengründen – es ging um 15 806 Euro – nicht weiter zu verfolgen. Es wird nun lediglich am Anwesen Wagner eine weitere Laterne installiert.  

Fällung der Linde überdenken – Baum könnte 150 Jahre alt sein

Einem Antrag des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Buchbrunn, folgend, lässt der Gemeinderat den Plan für die Außenanlagen auf dem Areal des ehemaligen Kindergartens überarbeiten. Für die Ortsgruppe hatte Andreas Schmidt vorgeschlagen, die Fällung der Linde und den Bau von Parkplätzen für das Gemeindehaus zu überdenken. Ein Baumfachmann hatte nach Ortseinsicht wissen lassen, dass drei stärkere Wurzeln des Baumes händisch gekappt werden könnten, ohne den Bestand selbst zu gefährden. Das Alter der Linde könnte um 150 Jahre liegen.

Ein Bild aus dem Jahr 1900 zeigt, so Pfarrer i. R. Wilhelm Erhard auf Nachfrage, bereits eine ausgeprägte Krone. Dieter Koch stimmte zu, dass der Baum ortsbildprägend sei und den Blick auf ein Windrad verdecke. Hinzu komme, dass die Linde rund vier Wochen lang blühe und somit für Bienen wichtig sei.  

Harald Geißendörfer plädierte hingegen für die Fällung des Baumes und stattdessen eine auf das Umfeld des Bürgerhauses abgestimmte Neupflanzung. Dafür fand sich jedoch keine Mehrheit. Beschlossen wurde, dass die Linde stehen bleibt und die Umfeldplanung überarbeitet wird.

Tagespflege: Vertrag mit dem Investor ist unterzeichnet

Bürgermeister Queck berichtete zudem, dass der Vertrag mit einem Investor zum Bau einer Tagespflegeeinrichtung mit barrierefrei erreichbaren Wohneinheiten unterzeichnet wurde. Sie soll auf dem Areal des Frankenträubl an der Kitzinger Straße entstehen.

Die aktuelle Planung sieht zehn Wohnungen und 16 Pflegeplätze zur Tagesbetreuung im Erdgeschoss vor. Alle Wohnungen haben eine Fläche um 65 Quadratmeter mit eingebauter Küche und Balkon, sie verteilen sich auf drei Etagen. Im Erdgeschoss sind Terrassen vorgesehen.

Für die Tagespflege wurde mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine Laufzeit von 20 Jahren vereinbart. Der Bauplan soll noch 2020 vorgelegt werden, die Umsetzung dann 2021/22 erfolgen.

Von Lichtverschmutzung und Erfrischungsgeldern

Bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Am Mainstockheimer Weg III der benachbarten Gemeinde Biebelried sah die Ratsrunde eigene Belange nicht berührt.

Auch bei der Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Wilhelmsberg der Stadt Kitzingen im Umfeld der Klinik Kitzinger Land ergaben sich keine Vorbehalte. Jedoch wies der Gemeinderat auf den erforderlichen Abstand zu den bestehenden Windrädern hin.

Bei der Kommunalwahl am 15. März zahlt die Gemeinde Buchbrunn den ehrenamtlichen Wahlhelfern ein Erfrischungsgeld von 40 Euro.

Durch Privatisierung freiwilliger Aufgaben der Kommune lassen sich in Buchbrunn keine Haushaltsmittel einsparen. Die Arbeiten werden weiterhin vom Bauhof ausgeführt.

Stefan Schmidt gab Informationen zum Thema Lichtverschmutzung, die der Gemeinderat zur Kenntnis nahm.

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